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<title>RSS</title><link>http://www.bitolablog.de/index.html</link><description>Berichte aus Bitola</description><dc:language>de</dc:language><dc:creator>FN</dc:creator><dc:rights>Copyright 2007 FN</dc:rights><dc:date>2007-08-23T10:37:13+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Thu, 23 Aug 2007 11:01:03 +0200</lastBuildDate><item><title>Soyez les bienvenus</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-08-23T10:37:13+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ed643655bb5563d44f4f2368b418ec41-113.html#unique-entry-id-113</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ed643655bb5563d44f4f2368b418ec41-113.html#unique-entry-id-113</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Oh&#x21; Rid&#x21;</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-08-13T18:50:48+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/5c9d5635dfeb634621b6544bd126771d-112.html#unique-entry-id-112</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/5c9d5635dfeb634621b6544bd126771d-112.html#unique-entry-id-112</guid><content:encoded><![CDATA[An diesem Binnenmeer zwischen Makedonien und Albanien geht es im Sommer zu, wie an der Rivierak&uuml;ste.  Der Makedonengrill sozusagen.  Auch wir grillten und a&szlig;en Gegrilltes - es war wundersch&ouml;n, doch Wien hat mich bereits wieder.  Der Baum hat Eier gelegt.]]></content:encoded></item><item><title>Von oben</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-08-10T10:27:52+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6897d8d6e1e2821f4fdd4a80f61da2c5-111.html#unique-entry-id-111</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6897d8d6e1e2821f4fdd4a80f61da2c5-111.html#unique-entry-id-111</guid><content:encoded><![CDATA[Endlich mal wieder in Bitola: so sieht die Stadt vom Romaviertel gesehen aus, das von der Feuerbrunst, die Bitola neulich bedrohte und die umliegenden W&auml;lder dezimierte, arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.]]></content:encoded></item><item><title>Wienerisch f&#xfc;r Anf&#xe4;nger (6)</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-08-03T16:53:53+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/7fbf38b19303834a154bdb5cb5201d1e-110.html#unique-entry-id-110</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/7fbf38b19303834a154bdb5cb5201d1e-110.html#unique-entry-id-110</guid><content:encoded><![CDATA[Klappe, die.  Auch Telefonnebenstelle oder Durchwahl genannt.  Der Klappenschrank ist die Bezeichnung f&uuml;r eine Fernsprech - Handvermittlungseinrichtung, die bis zur vollst&auml;ndigen Automatisierung des Fernsprechnetzes dazu benutzt wurde, die Sprechverbindung zwischen zwei Fernsprechteilnehmern herzustellen.  "Halten&acute;s die Klappe" bedeutet "Der Teilnehmer spricht gerade".  Jemand der "eine gro&szlig;e Klappe" hat, ist ein Vieltelefonierer.  Oder so &auml;hnlich.  Sch&ouml;nes Wochenende!]]></content:encoded></item><item><title>Ungl&#xfc;ck mit Wurst</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-07-24T19:55:12+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/2abaad22175aab1b1e8eb2382df9ede9-109.html#unique-entry-id-109</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/2abaad22175aab1b1e8eb2382df9ede9-109.html#unique-entry-id-109</guid><content:encoded><![CDATA[Aus dem Reisef&uuml;hrer Time Out Vienna: "The W&uuml;rstelstand is the ideal location to hear dialect first-hand.  Order a Bratwurst and you will be asked "Schoaf od&acute;r sues", referring to the type of mustard you require: hot or sweet.  If you&acute;re not happy with your sausage, you should always complain with a provocative "Dis is a Schaas" (it&acute;s crap).]]></content:encoded></item><item><title>Arabesque</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-07-19T09:18:47+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/869202be0d28f28309cad944fd192b28-108.html#unique-entry-id-108</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/869202be0d28f28309cad944fd192b28-108.html#unique-entry-id-108</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist einfach zu heiss, um hier viel zu schreiben - gestern abend sahen wir im wundersch&ouml;nen Kino unter Sternen den Film "Arabesque" - sehr empfehlenswert.  Nach einem Wasserrohrbruch, verbunden mit lautstarkem Wehklagen der unter uns wohnenden Menschen und einer ebenfalls in Tr&auml;nen ausbrechenden Hausbesitzerin, k&ouml;nnen wir seit gestern immerhin wieder duschen.  Mehr gibts nicht zu sagen.  Doch: gestern lag das lang erwartete Paket mit Walter Rufers Buch "Der Himmel ist blau, ich auch" im Briefkasten.  Danke, Daniel!  Und hier noch ein lesenswerter Text von Franzobel &uuml;ber das Land, in dem keiner etwas ernst nimmt: "Die Verfelixisierung &Ouml;sterreichs".]]></content:encoded></item><item><title>Wienerisch f&#xfc;r Anf&#xe4;nger (5)</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-07-13T12:34:20+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/eaa8f1386ce4ee533882b3bc0bf4a513-107.html#unique-entry-id-107</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/eaa8f1386ce4ee533882b3bc0bf4a513-107.html#unique-entry-id-107</guid><content:encoded><![CDATA[Lamourhadscher, der.  Im norddeutschen Sprachgebiet als Engtanz oder auch Schieber bekannt.  Bekannte Lamourhadscher etwa "A whiter shade of pale" von Procol Harum, oder auch der Song "Reality" aus dem Film "La boume - die F&ecirc;te" mit der damals sch&ouml;nen Sophie Marceau.  Sollte Ihnen bei den bald wieder ofengleichen Temperaturen bl&uuml;merant werden, so fordern Sie doch einfach jemandem zum Lamourhadscher auf.  Uns sehen sich vor, dass Sie sich keine Tschin&ouml;&ouml;n (Watsche, Ohrfeige) einhandeln.  Sch&ouml;nes Wochenende!]]></content:encoded></item><item><title>Stoppt die alte Zicke</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-07-11T23:45:41+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/38056dbcfc91daec953d56f04a884989-106.html#unique-entry-id-106</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/38056dbcfc91daec953d56f04a884989-106.html#unique-entry-id-106</guid><content:encoded><![CDATA[Siehe: Vorratsdatenspeicherung.  Kommt aus den USA - nach D, nach &Ouml;, wie der Tabak, die Jeans und Elvis.]]></content:encoded></item><item><title>Am digitalen Pranger</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-07-08T18:51:31+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/1bbec12e1063d61e9b0f2ca58565d981-105.html#unique-entry-id-105</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/1bbec12e1063d61e9b0f2ca58565d981-105.html#unique-entry-id-105</guid><content:encoded><![CDATA[Auf dem ansonsten sehr sch&ouml;nen, harmonischen und durchaus ausschweifenden Fest zum 60.  Geburtstag meiner Patentante Isabelle in M&uuml;nchen kam es zu einer Begegnung der dritten Art zwischen dem Bullterrier in der Bildmitte und mir.  Da bewahrheitete sich mal wieder: Alter sch&uuml;tzt vor Torheit nicht.  Die Identit&auml;t des T&auml;ters konnte immer noch nicht zweifelsfrei ermittelt werden.  Sachdienliche Hinweise nimmt die Wiener Polizei im 9.  Bezirk entgegen.]]></content:encoded></item><item><title>Wienerisch f&#xfc;r Anf&#xe4;nger (4)</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-07-04T20:45:53+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/8ddf765acdeee223e97d7e4ef47f7c73-104.html#unique-entry-id-104</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/8ddf765acdeee223e97d7e4ef47f7c73-104.html#unique-entry-id-104</guid><content:encoded><![CDATA[Forellenjodler, der.  Auf einer B&uuml;hne stehende Person, die zu Musik und den Gesang den Mund bewegt und somit simuliert, selbst zu singen.  Auch Vollplayback genannt.  Nicht identisch mit der Beamtenforelle, in Deutschland Knackwurst genannt, ebenso wenig mit der Maurerforelle, einer mit Zwiebeln gef&uuml;llten Wurst.  W&auml;hrend hierzulande sehr gl&auml;ubige Menschen etwas absch&auml;tzig als Weihwasserforelle tituliert werden und der in einer &ouml;ffentlichen Toilette liegende Zigarettenstummel gerne als Pissoirforelle bezeichnet wird, sehen wir im Bild die Burgenl&auml;ndische R&auml;ucherforelle.  Und mit ein wenig Kren schmeckt sie hervorragend.]]></content:encoded></item><item><title>Wurstelplatz und Luftverkauf</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-30T20:19:46+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/44c678cf58843cee465af1037c535051-103.html#unique-entry-id-103</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/44c678cf58843cee465af1037c535051-103.html#unique-entry-id-103</guid><content:encoded><![CDATA[Da unser Heiminternetanschlu&szlig; seit dem letzten Kugelblitz seinen Geist aufgegeben hat, berichte ich mal wieder live aus dem Caf&eacute; Stein mit Blick auf die Votivkirche.  Sie hat es wirklich geschafft: Die Ortschaft Neufeld an der Leitha kann sich mit dem Titel "Coolste Gemeinde &Ouml;sterreichs" schm&uuml;cken.  Der Gemeinde die Krone aufgesetzt hat - die "Krone", gemessen am Bev&ouml;lkerungsanteil, der sie liest (3.000.000 &Ouml;sterreicher von etwas mehr als 8 Mio.), immer noch die mit weitem Abstand erfolgreichste Zeitung Europas.  Wie hat Neufeld an der Leitha das geschafft?  Beim "Untergangsszene aus dem Film Titanic nachspielen am Neufelder See" waren sie die Besten.  Daf&uuml;r richtet die "Krone" ihnen jetzt ein Open-Air-Festival mit allem Drum und Dran aus.  Gratulation!

Star der &ouml;sterreichischen Innenpolitik ist zurzeit Verteidigungsminister Norbert Darabos (SP&Ouml;).  Wie er das geschafft hat, ist mir schleierhaft.  Nur zur Erinnerung: die SP&Ouml; und auch Kanzler Gusenbauer (SP&Ouml;) haben den Wahlsieg unter anderem mit dem Versprechen geholt, "bedingungslos" aus dem von der &Ouml;VP eingef&auml;delten Eurofighter-Deal auszusteigen.  Darabos (SP&Ouml;) ist jetzt die Sensation gelungen: Er hat mit der EADS gehandelt.  Und bei diesem Kuhhandel kam raus, dass &Ouml;sterreich jetzt "nur" noch 15 Eurofighter erh&auml;lt.  Statt 18.  Das ist ja ein toller Verhandlungserfolg!  Nochmal zur Erinnerung das Versprechen der SP&Ouml; = 0 Eurofighter.  Wir machen alles r&uuml;ckg&auml;ngig!  Friedensbewegte, w&auml;hlt uns!  15 Kampflugzeuge scheinen jedenfalls genug, um das Land gegen die allgegenw&auml;rtig drohende Gefahr zu verteidigen.  &Uuml;brigens: war da mal was mit Neutralit&auml;t?  Geh, bitte!  Die EADS hat sich aber auch M&uuml;he gegeben, die &Ouml;ffentlichkeit, f&uuml;r sich zu gewinnen (Neudeutsch: Lobbying).  Der Traditionsverein Rapid Wien, dessen Anh&auml;nger eher dem linken Spekrum zuzurechnen sind, erh&auml;lt seit einiger Zeit einen Geldregen in Form von einer Million Euro j&auml;hrlich.  Scheint was gebracht zu haben.  Und deshalb gratulieren wir an dieser Stelle unserem Politiker des Monats: Norbert Darabos (SP&Ouml;)!

Im Film "Die Hochstapler" sagte einer der vier befragten Betr&uuml;ger, er habe den Mitgliedern der Hamburger Upper-Class - denen er Raketenfl&uuml;ge zum Mond f&uuml;r Millionenbetr&auml;ge verkauft hatte - "eigentlich nur Luft verkauft".  Auf einem viel kleineren Level bietet ein findiger Prater-H&auml;ndler dieses Alltagsprodukt auch an.  Sch&ouml;nes Wochenende!]]></content:encoded></item><item><title>Zeitenwandel</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-30T09:44:52+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/2ba26348e5dc5586c18b1a0f90d8ac64-102.html#unique-entry-id-102</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/2ba26348e5dc5586c18b1a0f90d8ac64-102.html#unique-entry-id-102</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Leider erst Ende des Jahres</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-27T12:39:24+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d49742e9e63d49531ce1c7d6c696b8bb-101.html#unique-entry-id-101</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d49742e9e63d49531ce1c7d6c696b8bb-101.html#unique-entry-id-101</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Wienerisch f&#xfc;r Anf&#xe4;nger (3)</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-27T12:06:31+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6fea4f243240f7344fc68797c30af78c-100.html#unique-entry-id-100</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6fea4f243240f7344fc68797c30af78c-100.html#unique-entry-id-100</guid><content:encoded><![CDATA[Chinesenschotter, der.  Pflanzengattung aus der Familie der S&uuml;&szlig;gr&auml;ser mit langen Rispen und breiten Bl&auml;ttern, zu den sieben Getreidearten geh&ouml;rig.  Vor allem in asiatischen L&auml;ndern wie Japan, Thailand, Korea, Vietnam oder eben China, aber auch in den USA und in Europa angebaut.  In der h&ouml;chsten Qualit&auml;tsstufe Basmati-Chinesenschotter genannt.  Hauptern&auml;hrungsmittel f&uuml;r die H&auml;lfte der Erdbev&ouml;lkerung.]]></content:encoded></item><item><title>Ein typischer Wiener</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-25T00:32:55+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/58d96a7dd10d5f26773b55df8d5de418-99.html#unique-entry-id-99</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/58d96a7dd10d5f26773b55df8d5de418-99.html#unique-entry-id-99</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Opera Toilet</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-24T21:44:40+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/171f2bb0f8eeaffe9857858619eda8f9-98.html#unique-entry-id-98</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/171f2bb0f8eeaffe9857858619eda8f9-98.html#unique-entry-id-98</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Freud</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-23T14:38:02+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/fb981ca1a9a7faa85a683ee640b2edcb-97.html#unique-entry-id-97</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/fb981ca1a9a7faa85a683ee640b2edcb-97.html#unique-entry-id-97</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Inferno</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-22T20:48:00+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/3ac95b3d99405b3befba99f430a32869-96.html#unique-entry-id-96</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/3ac95b3d99405b3befba99f430a32869-96.html#unique-entry-id-96</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>I am a horse&#x2c; 2000</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-21T18:45:08+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/29ef359a41ed38bcefad374c192672c6-95.html#unique-entry-id-95</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/29ef359a41ed38bcefad374c192672c6-95.html#unique-entry-id-95</guid><content:encoded><![CDATA[Diese recht sinnfreie Freiluftperformance mit dem naheliegenden Titel "I am a horse/ich bin ein Pferd" schm&uuml;ckt sein gestern das MQ. Es sind zu sehen: zwei Pferde.  Das ist ja mal richtig &uuml;berraschend.  Jetzt sind sie jedenfalls weg, da ihnen das heftige W&auml;rmegewitter von vorhin nicht gut tat.  Vielleicht lag es auch an der Musik, die sie den ganzen Tag berieselte und die mich auch fertig gemacht h&auml;tte.  Weshalb 2000?  Diese Zahl hat mein Counter heute angezeigt, seit M&auml;rz hat das Bitolablog schon zweitausend Besucher gehabt.  Das ist nicht richtig viel, jede Online-Zeitung hat t&auml;glich so viele Besucher, aber darum soll es hier nicht gehen.  Das tolle am Blogcounter ist, dass ich auch sehen kann, wie die Leute auf das Bitolablog kommen.  Wenn jemand in die Suchmaschine Google eingibt: "Marsal Tito", landet er auf dem Bitolablog.  Das liegt ja nahe, denken Sie jetzt.  Aber auch die Suche "Marina Marina Marina download song" oder "wieviel km ist es von sofia nach thessaloniki" f&uuml;hrt hierher.  "Epinal Bordell" geht ebenso, obwohl ich nie &uuml;ber ein Bordell im Hotel Epinal geschrieben habe.  Weitere Treffer landet man unter "Zerschmettert in St&uuml;cke", "Slowenische Flagge Pitbull", "Hand in hand we stand all across the land" oder auch "wo bekommt man Drogen in Griechenland".

Wer mag sich hinter dieser Suche verbergen?  Ein deutscher Tourist, verzweifelt nach dem Kick suchend, den er am Strand liegend nicht bekommen hat?  Was sucht jemand, der "Engelsgesichter" in die Suchmaschine eintippt?  Welcher fr&ouml;hliche Internetsurfer gibt in den Computer ein: "Der Himmel ist blau, ich auch"?  Wurde eine Frau von ihrem Mann beschimpft und googelt anschlie&szlig;end nach dem Ausdruck "Furie", um zu erfahren, was der gedem&uuml;tigte Ehemann ihr an den Kopf warf?  All diese Fragen kann der Blogcounter mir nicht beantworten - muss er auch nicht.  Auch Hobbyk&ouml;che scheinen sich von Google anregen zu lassen, worauf die Suche nach "Salat zum Grillfleisch" hinweist.  Welches medizinische Problem jemand hat, der "Mann in Beinschere" eingibt, ist mir schleierhaft.  Und ob mit dem Suchbegriff "S&ouml;ders Brennerei" wirklich nach dem CSU-Generalsekret&auml;r gefahndet wird, ebenso, auch wenn man es ihm zutrauen w&uuml;rde.  Der Surfer, der ein "Rauchverbotsschild zum downloaden" auf dem Bitolablog gesucht hat, fand es nicht.  Und auch zum "Cevapcici Gesetz" konnte ich nichts Erhellendes beitragen.  Aber essen w&uuml;rde ich den Balkan-D&ouml;ner gerne mal wieder.  Auch gegen das Gesetz.]]></content:encoded></item><item><title>Liegen im Park wird legal </title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-20T17:37:03+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/463263b070778a1d4a649086d4663409-94.html#unique-entry-id-94</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/463263b070778a1d4a649086d4663409-94.html#unique-entry-id-94</guid><content:encoded><![CDATA[Aus der dem Lokalteil der heutigen Ausgabe der "Presse": "In Wien einfach nur im Gras zu liegen um die Sonne zu genie&szlig;en kann teuer werden - es ist schlichtweg verboten.  W&auml;hrend die Bundesg&auml;rten nun verst&auml;rkt und mit Hilfen von privaten Wachdiensten gegen Schwarz-Lieger vorgehen, schwenkt die Stadt auf den sanften Weg der Liberalisierung ein".  Aufm&uuml;pfige Lieger m&uuml;ssen mit empfindlichen Strafen rechnen: "Erst vor wenigen Wochen wurde ein 36-j&auml;hriger Wiener mit einem Bu&szlig;geld von 105 Euro belegt.  Grund: Mechanische Einwirkung auf Blumen in der g&auml;rtnerisch gestalteten Gr&uuml;nfl&auml;che".  Da f&auml;llt einem nicht mehr viel ein.  Andere L&auml;nder legalisieren Abtreibungen, Drogen oder Waffen.  Die Stadt Wien das Liegen.  Der Staat &Ouml;sterreich nicht.  Es ist 38 Grad im Schatten.]]></content:encoded></item><item><title>Hier beginnt die Reise</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-20T15:04:50+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/f8895ebc2690fb1ec8ff9b3641df2039-93.html#unique-entry-id-93</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/f8895ebc2690fb1ec8ff9b3641df2039-93.html#unique-entry-id-93</guid><content:encoded><![CDATA[W&auml;hrend die L&auml;nder der EU im Kampf gegen "illegale" Einwanderung immer enger zusammenarbeiten, zeigt die Situation auf Malta, dass die totale Abschottung Europas unm&ouml;glich ist.  Ein interessanter Artikel von Andr&eacute; Callus und Niklas Luhmann, Malta.]]></content:encoded></item><item><title>Wienerisch f&#xfc;r Anf&#xe4;nger (2)</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-18T20:15:03+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/b0fc20271bb59503cf36baa208dc0ad9-91.html#unique-entry-id-91</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/b0fc20271bb59503cf36baa208dc0ad9-91.html#unique-entry-id-91</guid><content:encoded><![CDATA[Frucht, die.  Vom Althochdeutschen fruht, vom Lateinischen frux oder fructus.  Hierzulande synonym f&uuml;r den Fussball, der aus &uuml;blicherweise zw&ouml;lf F&uuml;nfecken und 20 Sechsecken besteht.  &Uuml;blicher Ausspruch etwa: "Knallt die Frucht zum Field Goal" oder auch "Die Frucht hatte zu wenig Fahrt, kein Problem f&uuml;r den Keeper von Aserbaidschan" (aus dem Spielbericht des legend&auml;ren 2:0-Sieges gegen den Staat am Kaspischen Meer).  Und, was die Nationalmannschaft betrifft, h&auml;ufiger: "Die ham die Frucht einfach nicht gscheit nach vorn gebracht".]]></content:encoded></item><item><title>Wienerisch f&#xfc;r Anf&#xe4;nger</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-17T13:10:10+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6461c90b1dd355b7231d40b2ac9037d5-90.html#unique-entry-id-90</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6461c90b1dd355b7231d40b2ac9037d5-90.html#unique-entry-id-90</guid><content:encoded><![CDATA[Reparaturseidl, das.  Im allgemeinen Sprachgebrauch als Konterbier bekannt.  Morgendliche Gerstensaftzufuhr, die durch erhebliche Fl&uuml;ssigkeitszufuhr am Vorabend ausgel&ouml;ste Unwohlseinszust&auml;nde wirksam bek&auml;mpfen kann.]]></content:encoded></item><item><title>Bossless nicht Topless</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-16T20:17:32+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/be4495e0582eeca985b3b98019f11ee4-89.html#unique-entry-id-89</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/be4495e0582eeca985b3b98019f11ee4-89.html#unique-entry-id-89</guid><content:encoded><![CDATA[Heute gab die Kombo "Bossless" vor Hunderten begeisterter Besucher ihr Debut-Konzert auf dem Bacherplatz im f&uuml;nften Bezirk.  Der Beginn einer Weltkarriere.  Vier Architekten, die schon bald Stadien f&uuml;llen werden.]]></content:encoded></item><item><title>Der franz&#xf6;sische Jelzin</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-13T22:14:11+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/389ba318cbdbb06753f04403bff6a55a-88.html#unique-entry-id-88</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/389ba318cbdbb06753f04403bff6a55a-88.html#unique-entry-id-88</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Blick nack vorne&#x2c; Blick nach hinten</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-06-12T19:01:50+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/b35715a914137b8a77b11ed07becb68b-87.html#unique-entry-id-87</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/b35715a914137b8a77b11ed07becb68b-87.html#unique-entry-id-87</guid><content:encoded><![CDATA[Wien begr&uuml;&szlig;te mich am Sonntag mit einem Hagelinferno, die Kugeln waren kirschgro&szlig; und durchschlugen das lang ersehnte Schnitzel in Sekundenschnelle.  Auf der Meldestelle heute morgen wollte man mich wieder wegschicken, da die Unterschrift des Vermieters fehlte.  Auf meine Bemerkung hin, dass ich die ja auch f&auml;lschen k&ouml;nne, meinte der Herr am Empfang: "Machens was wollen, ich hab nix gsehn".  Gesagt getan.  Den Wisch mit einem schwarzen Stift ausgef&uuml;llt, die Unterschrift in blau simuliert und nach f&uuml;nf Minuten war ich wieder in der Bim, welch ein Service.]]></content:encoded></item><item><title>Tropisch</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-06-09T14:16:05+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/afcdabd704274d7149070fb88e4f7345-86.html#unique-entry-id-86</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/afcdabd704274d7149070fb88e4f7345-86.html#unique-entry-id-86</guid><content:encoded><![CDATA[und weiter gehts in der n&auml;chsten Woche aus.....Wien!]]></content:encoded></item><item><title>Gegen die neoliberale Weltregierung</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-06-08T17:21:16+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/2e7a80c7b1873903a7a07f7f5d823b58-85.html#unique-entry-id-85</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/2e7a80c7b1873903a7a07f7f5d823b58-85.html#unique-entry-id-85</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Vor dem Bush-Besuch</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Roma</category><dc:date>2007-06-07T11:46:04+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/9ff96a667c1f13412ec6d2e0d0eb74b6-84.html#unique-entry-id-84</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/9ff96a667c1f13412ec6d2e0d0eb74b6-84.html#unique-entry-id-84</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Elemente</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Roma</category><dc:date>2007-06-06T11:18:58+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/9d25ac7debf53e50b24279110a659a36-83.html#unique-entry-id-83</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/9d25ac7debf53e50b24279110a659a36-83.html#unique-entry-id-83</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Barbarossa da Lampedusa</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Roma</category><dc:date>2007-06-05T11:06:07+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d6c5b8f9d45acab9cfad69ea525a2f67-82.html#unique-entry-id-82</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d6c5b8f9d45acab9cfad69ea525a2f67-82.html#unique-entry-id-82</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Via del corso</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Roma</category><dc:date>2007-06-03T22:07:16+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/c41d7ab59b5e2bd12fefe7f76176abed-81.html#unique-entry-id-81</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/c41d7ab59b5e2bd12fefe7f76176abed-81.html#unique-entry-id-81</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Felicitations&#x21;</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-06-02T01:21:37+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/f9f10398d89483d82c808b65ed8e3c0e-80.html#unique-entry-id-80</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/f9f10398d89483d82c808b65ed8e3c0e-80.html#unique-entry-id-80</guid><content:encoded><![CDATA[Das Bitolablog meldet sich das n&auml;chste Mal aus der Citt&agrave; eterna.  Bis dahin: ein sch&ouml;nes Wochenende!  Und ab Mitte Juni gehts dann urleiwand aus Wien weiter.  Das ist mehr als halbsuper.]]></content:encoded></item><item><title>Gelbe Zeiten</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-06-01T12:56:15+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/5ee593ab22e2b8bd4ee2016d40d1811c-79.html#unique-entry-id-79</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/5ee593ab22e2b8bd4ee2016d40d1811c-79.html#unique-entry-id-79</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Grahamland heute</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-31T00:11:02+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/27f786750606ab4555b560ecfca85c63-78.html#unique-entry-id-78</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/27f786750606ab4555b560ecfca85c63-78.html#unique-entry-id-78</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Vor zehn Jahren in Grahamland</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-30T11:52:03+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/64c2cb509f141a33d6a99fd537192e20-77.html#unique-entry-id-77</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/64c2cb509f141a33d6a99fd537192e20-77.html#unique-entry-id-77</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Knoblauchwolke gegen Schlechtwetter</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-29T01:42:25+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/11f800d733fbccc075f7edfea6e98b1c-76.html#unique-entry-id-76</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/11f800d733fbccc075f7edfea6e98b1c-76.html#unique-entry-id-76</guid><content:encoded><![CDATA[Kaum nach M&uuml;nchen zur&uuml;ckgekehrt musste ich ein Rezept gegen den unangenehmen Temperatursturz finden.  Leider kenne ich den Namen des Autors dieses sch&ouml;nen Provence-Kochbuchs nicht mehr, das mir vor etwas mehr als zehn Jahren in Aix-en-Provence den ein oder anderen kulinarischen H&ouml;henflug bescherte.]]></content:encoded></item><item><title>Verfolgung</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Berlin</category><dc:date>2007-05-28T15:18:27+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d6009c3cc84a018a79531264e36965b5-72.html#unique-entry-id-72</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d6009c3cc84a018a79531264e36965b5-72.html#unique-entry-id-72</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Stechpflanze sucht Mitbewohner</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Berlin</category><dc:date>2007-05-27T15:22:13+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/657076d6f90970f2caa061535e972f18-75.html#unique-entry-id-75</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/657076d6f90970f2caa061535e972f18-75.html#unique-entry-id-75</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Tucholsky</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Berlin</category><dc:date>2007-05-26T10:29:27+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/b8612b2f95f2b84137df372c28009131-73.html#unique-entry-id-73</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/b8612b2f95f2b84137df372c28009131-73.html#unique-entry-id-73</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Der Himmel &#xfc;ber Neuk&#xf6;lln</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Berlin</category><dc:date>2007-05-25T10:03:30+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/e1a23c817a39c6d96f7de61defb575f2-71.html#unique-entry-id-71</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/e1a23c817a39c6d96f7de61defb575f2-71.html#unique-entry-id-71</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Gastgeber 1</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Berlin</category><dc:date>2007-05-24T17:03:28+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/735a60fc8cae67f5c1f31dc668e26e53-70.html#unique-entry-id-70</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/735a60fc8cae67f5c1f31dc668e26e53-70.html#unique-entry-id-70</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Rio an der Spree</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Berlin</category><dc:date>2007-05-22T14:03:15+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6573f115702759b8a72afe1c944c4868-69.html#unique-entry-id-69</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6573f115702759b8a72afe1c944c4868-69.html#unique-entry-id-69</guid><content:encoded><![CDATA[in der Mitte  in Neuk&ouml;lln]]></content:encoded></item><item><title>Luxembourg</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Paris</category><dc:date>2007-05-19T10:55:23+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/9dd96220987a108c5b25b1f7573aeaa5-68.html#unique-entry-id-68</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/9dd96220987a108c5b25b1f7573aeaa5-68.html#unique-entry-id-68</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Nach der Inthronisation</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Paris</category><dc:date>2007-05-18T11:43:24+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/33355faa2c09969d852acf80d36664e3-67.html#unique-entry-id-67</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/33355faa2c09969d852acf80d36664e3-67.html#unique-entry-id-67</guid><content:encoded><![CDATA[sah es in Paris

so aus.]]></content:encoded></item><item><title>Chaussures de campagne</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Paris</category><dc:date>2007-05-17T17:35:08+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/1e696c88a0b9fd8252e5faffb41a87c2-66.html#unique-entry-id-66</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/1e696c88a0b9fd8252e5faffb41a87c2-66.html#unique-entry-id-66</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Hofblick mit Stechpflanze</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Paris</category><dc:date>2007-05-16T17:13:48+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/596fe85a5aa6ba6155c22aa862fdbcab-65.html#unique-entry-id-65</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/596fe85a5aa6ba6155c22aa862fdbcab-65.html#unique-entry-id-65</guid><content:encoded><![CDATA[Rund um die Place de la Nation, in deren N&auml;he ich mich jetzt befinde, wollen einige Tausend Menschen Nicolas Sarcozy einen eher frostigen Empfang im neuen Amt bereiten.  Alle Stra&szlig;en sind f&uuml;r Autos gesperrt und es stehen rund um den Platz Hundertschaften der so besonders freundlichen CRS-Beamten (Compagnies R&eacute;publicaines de S&eacute;curit&eacute;).  Die passen auf den neuen Pr&auml;sidenten gut auf, denn der tr&auml;gt seit heute fr&uuml;h den Geheimcode zum Abschuss der franz&ouml;sischen Atomwaffen bei sich, den ihm sein Vorg&auml;nger, der Pr&auml;sident, der die Frauen ebenso liebte, wie sein Land, in seiner letzten Amtshandlung &uuml;bergab.]]></content:encoded></item><item><title>Baggerangriff auf Burschenschaft</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-15T14:45:05+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d532c7631de716d39c4a1b2709216e89-64.html#unique-entry-id-64</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d532c7631de716d39c4a1b2709216e89-64.html#unique-entry-id-64</guid><content:encoded><![CDATA[Morgen geht das Bitolablog schon wieder auf Tourn&eacute;e, um den letzten Tag der Pr&auml;sidentschaft von Jacques Chirac zu erleben und kurze Zeit sp&auml;ter mal wieder in Berlin nach dem Rechten (der ja eigentlich Chiracs Nachfolger ist) zu sehen.  Bis dahin: gehaben Sie sich wohl.]]></content:encoded></item><item><title>Gr&#xfc;n ist der Mai</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-14T17:05:42+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/48675591c1728b8afd9d56146a7160d5-63.html#unique-entry-id-63</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/48675591c1728b8afd9d56146a7160d5-63.html#unique-entry-id-63</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Schmock</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-13T12:27:13+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ddc1cd7580de150df881607742134ff0-62.html#unique-entry-id-62</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ddc1cd7580de150df881607742134ff0-62.html#unique-entry-id-62</guid><content:encoded><![CDATA[Nach einem kurzen Abstecher in der Donaumetropole macht das Bitolablog wieder Zwischenstation in M&uuml;nchen, bevor es sich wieder aus dem Dreil&auml;ndereck meldet.  Weshalb ich mich zurzeit wie J&uuml;rgen Hingsen f&uuml;hle, d&uuml;rfte dem eingeweihten Leser mittlerweile bekannt sein.  Erinnern Sie sich noch an J&uuml;rgen Hingsen?  Das war der deutsche Zehnk&auml;mpfer, der immer den zweiten Platz hinter seinem gro&szlig;en Rivalen Daley Thompson aus Gro&szlig;britannien belegte und dem es bei den olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul (damalige Hymne: hand in hand, we stand, all across the land...)  gelang, bereits bei der ersten Disziplin - dem 100-Meterlauf - drei Fehlstarts hinzulegen.  Anderes Thema: wollen wir hoffen, dass der serbische Sieg beim gestrigen Eurovision-Song-Contest die ohnehin nach oben offene serbische Nationalismusskala nicht zur Explosion bringt.  Eigentlich geb&uuml;hrt der erste Platz ja der Ukraine.  Viel Vergn&uuml;gen und einen geruhsamen Sonntag.]]></content:encoded></item><item><title>Ross&#x2c; sonnenbeschienen</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-12T18:38:29+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/a823b1a26e82163ad6feef353d61a104-61.html#unique-entry-id-61</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/a823b1a26e82163ad6feef353d61a104-61.html#unique-entry-id-61</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>K&#xf6;nigsplatz</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-05-11T19:43:38+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/2c619eb0afd5496c67b909411b230777-60.html#unique-entry-id-60</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/2c619eb0afd5496c67b909411b230777-60.html#unique-entry-id-60</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Welcome</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-05-09T18:26:05+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/f8c998770810ef2a39f4263e149da54c-59.html#unique-entry-id-59</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/f8c998770810ef2a39f4263e149da54c-59.html#unique-entry-id-59</guid><content:encoded><![CDATA[So sah es heute in M&ouml;dling aus.]]></content:encoded></item><item><title>In der Florianigasse</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-05-08T15:26:15+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/c5c8ef2a13e98765cb0b864c780cf4a8-58.html#unique-entry-id-58</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/c5c8ef2a13e98765cb0b864c780cf4a8-58.html#unique-entry-id-58</guid><content:encoded><![CDATA[Hier streitet man sich &uuml;ber den dubiosen Eurofighterdeal und dar&uuml;ber, ob im ganzen Land nun die Gesamtschule eingef&uuml;hrt werden soll.  Der Pr&auml;sident des tief gefallenen Grazer AK wurde gestern inhaftiert und heute abend duellieren sich Rapid Wien unter dem ehemaligen Giesinger "&Ouml;sibomber" Peter Pacult und die Austria in H&uuml;tteldorf.  Die neuesten Br&uuml;sseler Konjunkturdaten f&uuml;r &Ouml;sterreich sind gl&auml;nzend und dass der ehemalige Bawag-Chef Helmut Elsner in der U-Haft "in der Mikrowelle aufgew&auml;rmte Ribiseln" vorgesetzt bekam, wurde in der hiesigen Presse eher gen&uuml;sslich vermerkt.  Und pl&ouml;tzlich platzt eine Nachricht aus dem fernen Japan herein: St&uuml;rmer Kazuki Ganaha vom Fussballverein Kawasaki Frontale wurde nach Knoblauch-Doping f&uuml;r sechs Spiele gesperrt.  Wegen eines Grippeanfalls hat der Mannschaftsarzt ihm eine ordentliche Knolle in den Oberarm gespritzt.  Die Heilkraft des w&uuml;rzigen Zwiebelgew&auml;chses ist ja bekannt.  Aber Doping?  Sehen Sie sich beim Genuss von Spaghetti aglio, olio e peperoncini bei Ihrem n&auml;chsten Japan-Besuch jedenfalls besser mal vor.]]></content:encoded></item><item><title>Wann wird die Sonne zum Stern?</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-05-05T17:53:47+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/1a5510437afe1f0eb507b9c3916e8e5b-57.html#unique-entry-id-57</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/1a5510437afe1f0eb507b9c3916e8e5b-57.html#unique-entry-id-57</guid><content:encoded><![CDATA[Auf der gestrigen Konferenz und auch heute, dem Europatag, interessierte die meisten Menschen in Bitola vor allem eines: wann wird die auf der Staatsflagge befindliche makedonische Sonne zum Stern auf der EU-Flagge.  Beantworten wollte diese Frage Erwan Fou&eacute;r&eacute; (unten im Bild links), Sondergesandter der Europ&auml;ischen Union in Makedonien nicht.  Auch Fr&eacute;d&eacute;ric de Man, die niederl&auml;ndische Botschafterin, erz&auml;hlte lieber &uuml;ber Belgier, die zum Parazetamolkauf in die benachbarten Niederlande fahren, um Geld zu sparen und Deutsche, die die niederl&auml;ndischen Coffeshops besuchen.  &Uuml;berhaupt sprach sie viel &uuml;ber die Vorz&uuml;ge eines Europa ohne Grenzen und man merkte, wie sehr die Menschen hier sich das auch w&uuml;nschen.  Nur, ein konkretes Datum nannte keiner der auf dem Podium Sitzenden, was f&uuml;r Unmut sorgte.  Nachdem alle Sondergesandte und Botschafter ihre mehr oder weniger gut gehaltenen Reden vorgetragen hatten, folgte eine Fragerunde.  Was dabei auffiel: es sind offensichtlich vor allem die Frauen, die sich hier politisch engagieren.

Ausser einer von einem m&auml;nnlichen Gast vorgetragenen Brandrede gegen Griechenland und deren Vereinnahmung des makedonischen Erbes inklusive Alexanders des Gro&szlig;en sprachen drei Vertreterinnen verschiedener Frauen-NGOs, die vor allem gegen h&auml;usliche Gewalt k&auml;mpfen.  Am heutigen Europatag feierte vor allem die Jugend Bitolas vor der Moschee, was ich mir als Alptraum jedes guten CSU-Politikers vorstelle.  Und Erwan Fou&eacute;r&eacute; zeigte, was einen wirklich guten Diplomaten ausmacht.  Nach seiner Rede folgte eine Gesangseinlage von jungen Bitolanerinnen.  Dass er es schaffte, w&auml;hrend dieses Vortrags in den vorderen Reihen stehen zu bleiben und dazu noch ein zufriedenes Gesicht zu zeigen, kann man nur bewundern.  Aber sehen (und h&ouml;ren!)  Sie selbst:]]></content:encoded></item><item><title>Ich f&#xfc;hl mich heut so kopflos</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-05-05T14:33:39+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/3e6a6e62f58deb6bd4533028fbac93be-32.html#unique-entry-id-32</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/3e6a6e62f58deb6bd4533028fbac93be-32.html#unique-entry-id-32</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Tod beim Promirennen</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-05-04T12:41:39+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ca293ca5082efd8dab3082459b5f219b-31.html#unique-entry-id-31</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ca293ca5082efd8dab3082459b5f219b-31.html#unique-entry-id-31</guid><content:encoded><![CDATA[Das Gumball 3000 ist ein j&auml;hrlich stattfindendes, illegales Stra&szlig;enrennen, das in London startet und an dem zahlreiche Prominente wie Paris Hilton und Sharon Stone teilnehmen.  Am heutigen Freitag sollte die Luxusauto-Rallye Berlin erreichen.  Dieses Jahr f&uuml;hrte die Route auch durch Makedonien und leider kam es zu einem t&ouml;dlichen Zwischenfall.  Die beiden Briten Nicolas Morley und Matthew Convell rasten mit ihrem Porsche auf der Landstra&szlig;e von Struga nach Quafasan.  Der Porsche der beiden Briten &uuml;berquerte den Mittelstreifen und es kam zur Frontalkollision mit einem VW-Golf aus Ohrid.  Der 67-j&auml;hrige Vladimir Cepuljoski erlag kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, seine Frau Margarita ist in kritischem Zustand.  Die beiden Briten versuchten, mit einem BMW ins benachbarte Albanien zu fliehen, konnten aber von der Polizei am Grenz&uuml;bergang gestoppt werden und sitzen jetzt in U-Haft, wo sie hoffentlich lange bleiben werden.  Immerhin haben die Organisatoren des Rennens die Rallye aus Respekt vor dem Opfer nun abgesagt.

Das Bitolablog meldet sich sp&auml;ter wieder mit hoffentlich erfreulicheren Meldungen - heute steht endlich wieder eine der beliebten Konferenzen im Hotel Epinal auf dem Programm, auf die ich Lisa in meiner Rolle als Dennis Thatcher begleiten darf.]]></content:encoded></item><item><title>K&#xfc;hle</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-05-04T12:09:07+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/b5d75394a3cf38fec31ca2f25e3a2594-30.html#unique-entry-id-30</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/b5d75394a3cf38fec31ca2f25e3a2594-30.html#unique-entry-id-30</guid><content:encoded><![CDATA[In Nordeuropa scheint der Klimawandel voll durchzuschlagen, in Bayern wird man bald Chianti anbauen und Lappland wird zur W&uuml;ste - an Bitola geht diese Entwicklung vorbei.  Hier ist es ohne Pullover kalt, es ist regnerisch und wir w&auml;rmen uns am "Diplomat".  Dar&uuml;ber wundern tut sich keiner.  Eher schon dar&uuml;ber, dass es im vergangenen Winter nicht minus vierzig Grad kalt war, sondern nur minus zehn.  Man sagt, dass &uuml;ber keine Stadt der Welt so viele Lieder geschrieben wurden, wie &uuml;ber Bitola.  Da die sch&ouml;ne Stadt einmal nach Belgrad die wichtigste auf dem Balkan war und die Eisenbahnen von der serbischen Metropole nach Konstaninopel in Bitola Zwischenstation machten, entstanden die meisten dieser Lieder in Bitolas Bl&uuml;tezeit zu Beginn des 19.  Jahrhunderts.  Hier eine Kostprobe:  Bitola Babam Bitola

Bitola, Babam Bitola, Dort kann man ein Leben leben, Dort kann man ein Leben leben, dort isst und trinkt man.  Bitola - Landschaft im Mai, Bitola - goldener Garten, Mit wundervollen sch&ouml;nen M&auml;dchen Im Gesicht rot und wei&szlig;

Bitola, Babam Bitola Wer hat dich dazu verdammt, dass du so sch&ouml;ne M&auml;dchen hast, dass alle Junggesellen verr&uuml;ckt nach ihnen sind.  Bитола Бабам Битола

Биотла, бабам Битола, Таму се живот живее.  Таму се живот живее, Таму се јаде и пие.

Битола - мајска природа, Битола златна граднина.  Со лични моми убави, На лице бели црвени.

Битола, бабам, Битола, Кој ми те толку проколна, Да раѓаш моми убави, да лудат сите беќари.]]></content:encoded></item><item><title>1. Mai</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-05-02T10:38:23+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/0bd40da3351e687b988de7fb116329c3-29.html#unique-entry-id-29</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/0bd40da3351e687b988de7fb116329c3-29.html#unique-entry-id-29</guid><content:encoded><![CDATA[W&auml;hrend in Berlin wieder unschuldige Vermummte von der Polizei angegriffen wurden, sa&szlig; ganz Makedonien am ersten Mai am Grill - so wie wir auch.  Lisas Mitarbeiterin Rozita und ihr Mann Dado nahmen uns mit in das Dorf, in dem Dados Urgro&szlig;eltern, Gro&szlig;eltern und Eltern aufgewachsen waren, wo wir einen sehr entspannten Tag mit Ivan, Mamun, dem Affen, Ivana, Pavlo, Cak und den Anderen verbrachten.  Dados Bruder bediente virtuos den Grill und es war schwer, mich den st&auml;ndigen Aufforderungen zur Teilnahme an den zahlreichen Rakijarunden zu widersetzen.  Woran ich mich immer noch nicht gew&ouml;hnen kann, dass man das Feuerwasser hierzulande als Aperitiv zu sich nimmt.  Aber da Dados Opa den Rakija gebrannt hatte, war Widerstand zwecklos.

Mit Mamun, genannt "der Affe", machte ich eine ganz neue Erfahrung.  Wir unterhielten uns gute zwei Stunden, ohne dass ich ein einziges Wort verstanden habe.  Seine ohnehin rudiment&auml;res Englisch wurde durch die permanente Rakijazufuhr noch unverst&auml;ndlicher - trotzdem waren wir weitestgehend einer Meinung.  Was ich verstand war, dass das Dorf, in dem wir uns befanden, im zweiten Weltkrieg von den Nazis besetzt war und dass diese von den Partisanen aufgemischt wurden.  Jedenfalls verbrachten wir einen sehr sch&ouml;nen und entspannten Tag und kehrten gestern abend nach Bitola zur&uuml;ck, um dort wieder mal unseren - "Diplomat" genannten - Kamin zu entfachen.  Es ist seltsam, nach dem M&uuml;nchener Dauersommer wieder zu frieren.  Sch&ouml;n ist es, wieder hier zu sein.]]></content:encoded></item><item><title>Endlich zur&#xfc;ck nach Bitola</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-04-30T00:31:03+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/f043c08ebb9d9847daedba95f491d0f4-28.html#unique-entry-id-28</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/f043c08ebb9d9847daedba95f491d0f4-28.html#unique-entry-id-28</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Preparing</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-29T15:57:51+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/fc34c40d13c5fbe8d7c5e1f6778fb0ee-56.html#unique-entry-id-56</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/fc34c40d13c5fbe8d7c5e1f6778fb0ee-56.html#unique-entry-id-56</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Jardin d&#xb4;Enfants</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-28T15:57:21+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6c381fd4bf8c329b454b42fc66ca01e0-55.html#unique-entry-id-55</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6c381fd4bf8c329b454b42fc66ca01e0-55.html#unique-entry-id-55</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Zerschmettert in St&#xfc;cke</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-04-27T15:56:51+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/bebdc974f04c1b2e7894efea2e8e66a3-54.html#unique-entry-id-54</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/bebdc974f04c1b2e7894efea2e8e66a3-54.html#unique-entry-id-54</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Auf der Mariahilfer</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Vienna</category><dc:date>2007-04-26T15:56:25+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/de4e4580f4e4eb86c5c00e7a3903dd6f-53.html#unique-entry-id-53</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/de4e4580f4e4eb86c5c00e7a3903dd6f-53.html#unique-entry-id-53</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Arabella schl&#xe4;ft</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-25T15:56:00+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/b84e8528889956ef95c0eefdf63e1c87-52.html#unique-entry-id-52</link><guid 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Rasputin.]]></content:encoded></item><item><title>Regelversto&#xdf;</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-12T15:49:15+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/cc3cc20fba2d3c678d07e94d39ad2942-38.html#unique-entry-id-38</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/cc3cc20fba2d3c678d07e94d39ad2942-38.html#unique-entry-id-38</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Sonnengott</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-11T15:48:48+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ad70f53f3090b390a86e617ca95c312c-37.html#unique-entry-id-37</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ad70f53f3090b390a86e617ca95c312c-37.html#unique-entry-id-37</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Morgenstund hat Gold im Mund</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-10T15:48:10+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/4c0fd18e756a5636a32a042db33b1fd0-36.html#unique-entry-id-36</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/4c0fd18e756a5636a32a042db33b1fd0-36.html#unique-entry-id-36</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>S&#xf6;ders Guerillamarketing</title><dc:creator>FN</dc:creator><dc:subject>Bitolablog</dc:subject><dc:date>2007-04-09T15:47:42+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ad2b9049355edb5a4ab56d5185ad337e-35.html#unique-entry-id-35</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ad2b9049355edb5a4ab56d5185ad337e-35.html#unique-entry-id-35</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Hol Dir keinen Zug</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-08T15:47:08+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/cd27dfba412cb31dd4da952f89d1f83a-34.html#unique-entry-id-34</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/cd27dfba412cb31dd4da952f89d1f83a-34.html#unique-entry-id-34</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Frohe Ostern</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Monaco di Baviere</category><dc:date>2007-04-08T00:46:06+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/3cd0ee598c1613fba4e7e1c968f9a3b3-33.html#unique-entry-id-33</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/3cd0ee598c1613fba4e7e1c968f9a3b3-33.html#unique-entry-id-33</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>A bient&#xf4;t&#x2c; Bitola </title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-04-07T00:38:35+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/041872da082ffb14bf0b1fa924115645-26.html#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/041872da082ffb14bf0b1fa924115645-26.html#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[Folgt man der Strasse von Bitola ins griechische Makedonien, erreicht man nach 15 Kilometern die Grenze.  Eine richtige Grenze mit Niemandsland und allem Drum und Dran, Passkontrollen und Z&ouml;llnern, die schlechtgelaunt in engen Kabinen sitzen.  Und was steht genau an dem Punkt, an dem Griechenland beginnt?  Eine riesige Statue von Alexander dem Gro&szlig;en.  Gleich mal zeigen, wer der Herr im Hause ist.  Nach der Grenze wird die zweispurige, makedonische Landstrasse zu einem EU-finanzierten, sechsspurigen griechischen Highway, auf dem wir entspannt in Richtung Meer fuhren.  Nach drei Stunden kamen Kristian, Slobodan, Lisa und ich an Thessalonikis Flughafen an, der Makedonia Airport heisst - Makedonien ist &uuml;berall.  Ich werde Bitola nun f&uuml;r ein paar Wochen verlassen.

Nach meiner R&uuml;ckkehr geht es hier weiter.  Es f&auml;llt mir schwer, Lisa und die freundlichen Menschen Bitolas zur&uuml;ckzulassen.  Doch schon bald kehre ich - und das Bitolablog - zur&uuml;ck und dann gibt es weitere Geschichten von Louis "the Fly", der Furie, dem ein&auml;ugigen Pilzgelehrten, Professor Igor, Professor Dragan, der singenden Putzfrau, Emir, der Caitnot, Philip und Wera und allen Anderen.

Bis dahin alles Gute!  Schalten Sie wieder ein, wenn es Bitolatime ist...]]></content:encoded></item><item><title>H&#xe4;mischer Blick und Abschied von der Mouse</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-04-05T16:18:33+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ba2d9ffb81cdcf215578e45ede8ca820-25.html#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ba2d9ffb81cdcf215578e45ede8ca820-25.html#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[In der ersten Folge der Weinprobe hatten der "Popov" noch so gut abgeschnitten.  Auch gestern sollte er unser Men&uuml; begleiten - daraus wurde leider nichts.  Mir ist ja schon viel passiert, aber dass der ganze Flaschenhals abbricht, kam noch nicht vor.  Das h&auml;mische Grinsen des Korkenziehers steigerte meinen &Auml;rger noch.  Und ich bin mir sicher: genau das wollte er damit erreichen.  Morgen fahren wir nach Thessaloniki, der Geburtsstadt Atat&uuml;rks, wieder mit Kristian und Slobodan, wieder durch Nordgriechenland, das auch Makedonien heisst, und f&uuml;r mich heisst es, eine Weile Abschied zu nehmen von meiner digitalen Heimstatt, dem Mouse-Caffe.  Ciao, Glushez!]]></content:encoded></item><item><title>Eine Furie&#x2c; wie verwandelt</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-04-05T14:35:27+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/dc5007cc42d3d5f66b649e4436a8192b-22.html#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/dc5007cc42d3d5f66b649e4436a8192b-22.html#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Bitola ist nicht sehr gro&szlig; und so war es nicht sehr verwunderlich, dass in der Apotheke um die Ecke pl&ouml;tzlich die alte Dame stand, die uns w&auml;hrend unserer Begegnung mit Louis "the Fly" so unfl&auml;tig beschimpft hatte.  Dieses Mal wussten wir, was zu tun war und Lisa gab ihr 100 Denar f&uuml;r die Armen der Stadt.  Unsicher warteten wir ab, was folgen w&uuml;rde - war das genug?  Sollten wir uns auf einen weiteren Tobsuchtsanfall einstellen?  Doch - es blieb friedlich, die reife Dame, die sich beim vergangenen Treffen noch so furiengleich benommen hatte, war nun zahm wie ein Lamm und k&uuml;sste uns die Hand, wozu sie sich ja praktischerweise nicht mal herunterbeugen muss.  Ein paar Stunden sp&auml;ter sah ich, wie sie in einem der zahlreichen Caf&eacute;s auf dem Marsal Tito einen Gast zusammenschrie.  Zielstrebig ist sie, das muss man ihr lassen.]]></content:encoded></item><item><title>Rakija mit Heilkraft</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Kulinarisch</category><dc:date>2007-04-04T16:08:27+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6e603d97534f35b469b17ee4800987cb-24.html#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6e603d97534f35b469b17ee4800987cb-24.html#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern trafen wir Trifun, den wir aus dem Hotel de Niro kennen, auf einen Cafe.  Er hatte mir erz&auml;hlt, dass er manchmal selbst Rakija herstellt, da sein Cousin einen Weinberg hat. Das beliebte makedonische Feuerwasser Rakija enth&auml;lt im Gegensatz zu seinem t&uuml;rkischen Namensvetter kein Anis.  Mit der serbischen Keule Slivovitz hat er auch nichts zu tun, denn der wird aus Zwetschken hergestellt.  Der makedonische Rakija besteht aus Trauben (und ihren Abf&auml;llen), er ist also genauso wie der italienische Grappa ein Tresterbrand.  Rakija gibt es in zwei Farbvarianten - durchsichtig und gelb.  Der gelbe Rakija erh&auml;lt seine Farbe durch die Lagerung im Fass - ein Barriqueschnaps.  Laut Trifun brennen fast alle Leute hier ihren Schnaps selber.  Netterweise zeigte er uns auch, wo.  Wir fuhren mit seinem Auto in Richtung Prilep in die Vorstadt von Bitola und dort - ganz unauff&auml;llig - im Keller eines Einfamilienhauses am Ende einer Gasse, da war sie: die Brennerei.

Der Herr oben rechts im Bild, offensichtlich der Eigent&uuml;mer, schien wenig begeistert &uuml;ber unseren Besuch, daf&uuml;r war sein Brennmeister sehr freundlich und erkl&auml;rte uns alles.  Zuerst wird aus den Trauben Wein hergestellt - was dann &uuml;brig bleibt, kommt in den Brennschober (oben links im Bild), darunter brennt ein Feuer.  Der Schober ist luftdicht, sonst w&uuml;rde alles zu Essig werden.  Das Ganze wird dann durch das lange Rohr und eine von kalten Wasser gek&uuml;hlte Spirale heruntergek&uuml;hlt und flie&szlig;t langsam in ein Fass - und fertig ist das W&auml;sserchen.  Zu diesem Zeitpunkt hat es noch rund 60 Prozent Alkohol, wie anhand der Messung festgestellt wurde.  An dieser Stelle schritten wir zur Kostprobe - auf n&uuml;chternen Magen war der Jungrakija ein echtes Geschoss, dass seine Wirkung nicht verfehlte, aber wirklich gut.  Eigentlich wird er auch erst konsumiert, wenn sein Alkoholgehalt bei rund 50 Prozent liegt.  Das Brennen zum Selbstgebrauch ist &uuml;brigens legal und noch steuerfrei - nach einem zuk&uuml;nftigem EU-Beitritt Makedoniens wird sich das leider &auml;ndern.  Davon k&ouml;nnen die Bulgaren ein Lied singen, die seitdem sie Mitglied der Europ&auml;ischen Union sind, pro Liter Selbstgebranntem 1,10 &euro; an den Staat abdr&uuml;cken m&uuml;ssen.

Der Brennmeister erkl&auml;rte, dass er rund 50 Liter Rakija pro Jahr herstelle und die nur f&uuml;r sich, Freunde, Familie und Besucher verwende.  Dass sein zufriedener Gesichtsausdruck auf die Heilkraft seines Selbstgebrannten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren war, kann hier nur vermutet werden.  Trifun erz&auml;hlte, dass der beste Rakija entst&uuml;nde, wenn man verschiedene Traubensorten miteinander vermische und so eine Cuv&eacute;e produziere.  Am G&uuml;nstigsten seien starke Rotweintrauben wie Vranec, die es sowohl auf Bitolas Markt wie auch auf den Weinbergen au&szlig;erhalb der Stadt g&auml;be.  Genug geh&ouml;rt - wenn die Zeit reif ist, werden wir traubenbepackt in die Brennerei zur&uuml;ckkehren.  &Uuml;brigens wird der Rakija in Makedonien meist zur Vorspeise, z.B. zum Salat genossen - Nasdrawje!]]></content:encoded></item><item><title>Maskenball und der ein&#xe4;ugige Pilzgelehrte</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-04-02T12:24:05+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d80a5fcac4112b461ed963753d038da8-20.html#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d80a5fcac4112b461ed963753d038da8-20.html#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern war in Bitola - wie an jedem ersten April - Maskenball.  Seltsamerweise ist das Wort in die makedonische Sprache eingegangen.  Lange waren die Habsburger nicht hier, es scheint gereicht zu haben, um den Maskenball und den Apfelstrudel mitzubringen.  Vor allem unter den jungen B&uuml;rgern Bitolas gab es gestern einige Scheichs, viele Prinzessinen und noch viel mehr Supermans und Batmans.  Wir entzogen uns dem Trubel und fuhren nach Prilep, ungef&auml;hr vierzig Kilometer n&ouml;rdlich von Bitola gelegen.  Prilep heisst in der deutschen &Uuml;bersetzung "die Wundersch&ouml;ne" und zumindest auf die Lage der Stadt trifft das zu: sie liegt am Fu&szlig;e einer surrealen Felsformation, auf deren Spitze sich die Festung des legend&auml;ren K&ouml;nigs Marko gefindet.  Marko - der im Volksepos 160 jahre alt wurde - erwarb sich seinen legend&auml;ren Ruf, weil der den anst&uuml;rmenden Osmanen lange trotzen konnte - nicht lange genug, denn 1394 eroberten sie Festung und Stadt dennoch und blieben dann f&uuml;nf Jahrhunderte lang im Lande.  Wir verzichtenen auf den Genuss der lokalen Spezialit&auml;t mit Namen Sirden: Lammeingeweide, gef&uuml;llt mit Kalb, Hammel und Schwein und machten uns auf den Weg in Richtung Fels.

Der Weg f&uuml;hrt durch den Stadteil Varos, neben uns grasten friedlich Pferde und Esel und nach einiger Zeit erreichten wir zun&auml;chst das Kloster Sveti Mahail Arhangel, mitten im Berg gelegen.  Im Kloster leben offenbar einige Nonnen, die ihr Einsiedlerleben jedoch hinter verschlossenen T&uuml;ren f&uuml;hren, so dass wir sie leider nicht zu Gesicht bekamen.  Daf&uuml;r gibt es - versteckt hinter einer kleinen T&uuml;r im Hof - einen Trinkwasserbrunnen, an dessen k&uuml;hlen Nass man sich mit Hilfe eines langstieligen L&ouml;ffels laben kann.  Die Aussicht auf Prilep und das umliegende Land war im strahlenden Schein der Nachmittagssonne so pr&auml;chtig, dass wir den Anstieg zur Festung auf den n&auml;chsten Besuch verschoben.  Kurz wurden wir dann von einem Esel gejagt, der sich losgerissen hatte, aber das Tier hatte offensichtlich auch nur den Wunsch, aus seinem ihm von seinem Besitzer zugedachten Radius von zehn Metern auszubrechen und die Aussicht zu geniessen.  Jedenfalls blickten ihm seine Gef&auml;hrten leicht wehm&uuml;tig und neidvoll nach.  Wir machten uns langsam auf den Weg zur&uuml;ck und mir fiel auf halber Strecke ein Haus und ein Schild mit einigen Abbildungen von Pilzen auf.  Davor sa&szlig;en ein rauchender Greis und ein Pitbull.  Nun - die Verst&auml;ndigung war schwierig, aber nach einiger Zeit rief der Greis seinen Sohn und der Pitbull hatte offenbar auch keine Einw&auml;nde gegen unseren Besuch.  So lernten wir den ein&auml;ugigen Pilzgelehrten kennen, der uns in seine Stube bat.

Jovan Jovceski handelt mit allem, was Namen wie Botetus Edulis, Morchella rotunda oder Cantharellus cibarius fries tr&auml;gt.  In seinem kleinen Laden standen die Pilze - frisch und getrocknet - gleich s&auml;ckeweise herum.  Da er Handel mit einer Firma aus Palermo treibt, konnte er einige Brocken italienisch und erkl&auml;rte uns mit Begeisterung, dass er als Agraringenieur einer Art Pilzgelehrter sei und wir der Qualit&auml;t seiner Produkte bedingungslos vertrauen k&ouml;nnten.  Dabei durchbohrte uns der Bick seines starr gewordenen rechten Auges.  Leider hatte er keine Pfifferlinge, da die erst Ende Mai so weit sind und so entschieden wir uns f&uuml;r ein halbes Kilo der Sorte Botetus Edulis, die ihren Lebenszweck gestern Abend in einer Steinpilzpasta erf&uuml;llten.  Jovan hatte nicht zu viel versprochen und beim n&auml;chsten Prilep-Besuch werden wir garantiert wieder bei ihm vorbeischauen - jedenfalls wenn der Pitbull in so aufger&auml;umter Stimmung ist, wie gestern.]]></content:encoded></item><item><title>Gastrotest: &#x160;ape&#x27;s Restaurant</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Kulinarisch</category><dc:date>2007-04-02T11:48:42+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/6910ed1d62814a5e32e0880dc1adf1b3-19.html#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/6910ed1d62814a5e32e0880dc1adf1b3-19.html#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[Wir hatten geh&ouml;rt, dass es unmittelbar neben dem im Jahre 2004 er&ouml;ffneten griechischen Konsulat ein gutes Restaurant geben solle.  Da wir nicht wussten, wo sich das besagte Konsulat befindet und es in Str&ouml;men regnete, fragten wir einen Taxifahrer, der uns mit gro&szlig;er Geste und Hinweisen auf das regnerische Wetter zu verstehen gab, dass es g&uuml;nstiger sei, den Weg mit ihm zur&uuml;ckzulegen.  Gesagt, getan.  Er fuhr dann los, bog links ab und nach ungef&auml;hr 45 Metern Fahrtstrecke hatten wir unser Ziel erreicht.  Der Fahrpreis betrug 20 Denar, was ungef&auml;hr 6 Cent sind.  Warum nicht.  Das Restaurant war fast leer, nur das Wachpersonal des Konsulats hatte es sich bei einem Bier gem&uuml;tlich gemacht.  Der sehr freundliche Kellner erkl&auml;rte uns, dass wir auf die Karte verzichten k&ouml;nnten, da sie in kyrillischer Schrift verfasst sei und dass die angebotenen Gerichte Spezialit&auml;ten aus Krusevo seien, einer Stadt die ungef&auml;hr 50 Kilometer n&ouml;rdlich von Bitola entfernt liegt.  Das Restaurant f&uuml;llte sich nun schlagartig und eine bemerkenswerte Livecombo begann zu spielen.  Wir vertrauten dem Kellner, bestellten den obligatorischen Alexandria und lie&szlig;en uns von seiner Auswahl &uuml;berraschen.  Als kleine Reverenz an das osmanische Erbe gab es gef&uuml;llte Weinbl&auml;tter, eine sehr frische Salatplatte und Wurst vom Grill.  What a wurst, dachte ich nur - ellenlang, knusprig gegrillt, k&ouml;stlich.  Dazu eine Art Bruschetta mit Chilipulver bestreut.  Die Musik wurde munterer, der Laden war mittlerweile proppenvoll und auch der griechische Konsul, ein gewaltiger, den Sinnesfreuden sichtlich zugeneigter Mann, lie&szlig; es sich nicht nehmen, auf einen Ouzo vorbeizuschauen.  Den tranken wir dann auch noch und verlie&szlig;en das Restaurant mit einem Zufriedenheitsgef&uuml;hl, dass sich so nur nach einem gelungenen Mahl einstellt.  F&uuml;r die verschiedenen Gerichte, den Wein und die musikalische Untermalung bezahlten wir zu zweit etwas &uuml;ber 600 Denar, was ungef&auml;hr zehn Euro sind.  Das Essen bei &Scaron;ape war das Beste, das wir bisher in einem Restaurant in Bitola gegessen haben.  Wir werden wiederkehren.]]></content:encoded></item><item><title>Der lange Weg nach Br&#xfc;ssel</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-31T11:57:46+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/5d008abd821458c90954857ce1fe77a4-18.html#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/5d008abd821458c90954857ce1fe77a4-18.html#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Antonio Miloschoski ist Jahrgang 1976 - und bereits Au&szlig;enminister Makedoniens.  Im Februar dieses Jahres hielt er auf der Jahrestagung der Deutschen S&uuml;dosteuropa-Gesellschaft in Duisburg eine Rede, in der er erw&auml;hnte, da&szlig; ein baltischer Kollege ihm geraten h&auml;tte, anstelle des Makedonien von den Griechen aufgezwungenen Namensk&uuml;rzels "FYROM" (Former Yougoslav Republic of Macedonia) doch besser "FEROM" zu verwenden (Future European Republic of Macedonia).  Sch&ouml;ner klingt zwar auch das nicht, dennoch beschreibt es die Zielsetzung der makedonischen Au&szlig;enpolitik und auch den Wunsch der meisten Einwohner des Landes sehr gut: Makedonien soll EU-Mitgliedsstaat werden, besser heute als morgen.  Warum auch nicht?  Im Gegensatz zu anderen Balkanstaaten wie Serbien oder Kroatien gibt es keine fl&uuml;chtigen Kriegsverbrecher, die nach Den Haag &uuml;berstellt werden sollen und die sich mit Hilfe der jeweiligen Regierungen diesem unangenehmen Gang entziehen k&ouml;nnen.  Auch als Aggressor hat sich Makedonien in den kriegerischen 1990-er Jahren nicht hervorgetan und die im Jahre 2001 kurzzeitig aufflackernden Unruhen waren wohl weniger ein Aufstand einer unterdr&uuml;ckten albanischen Minderheit, sondern ein &Uuml;berfall kosovarischer UCK-Terroristen auf das friedliche Makedonien.  Und welches Land in Europa hat schon eine Verfassung, die sogar den Roma eine lokale Selbstverwaltung zubilligt?

Im sogenannten Ohridabkommen, das 2001 als Reaktion auf die ethnischen Auseinandersetzungen geschlossen wurde, sind die Minderheitenrechte im multiethnischen Schmelztiegel Makedonien gest&auml;rkt worden.  In Frankreich heisst Fruchtsalat &uuml;brigens "une Mac&eacute;doine de fruits".  In allen Gebieten, in denen mehr als zwanzig Prozent der Einwohner eine andere Muttersprache als makedonisch sprechen, mu&szlig; diese Sprache (zumeist die albanische) als offizielle Zweitsprache verwandt werden.  Diese Schritte wurden von Br&uuml;ssel im Jahr 2001 honoriert und Makedonien schloss als erstes Land der Region ein Stabilisierungs- und Assozierungsabkommen mit der EU.  Seitdem ist aber nicht viel passiert und Makedonien dr&auml;ngt vor allem darauf, dass die l&auml;stige Visapflicht f&uuml;r Reisenden in die EU abgeschafft wird.  Ein Makedone, der - sagen wir - nach Deutschland reisen m&ouml;chte, muss sich in einer langwierigen und teuren Prozedur ein Visum besorgen, daf&uuml;r zweimal nach Skopje reisen, nachweisen, dass er von jemandem eingeladen wurde, zusichern, im Falle einer Erkrankung alle Kosten selbst zu tragen und vieles mehr.  Bei einer Arbeitslosenquote von rund vierzig Prozent und einem durchschnittlichen Monatslohn von 200 Euro k&ouml;nnen sich viele diese Prozedur ganz nicht leisten und bleiben deshalb zu Hause.

Die im vergangenen Jahr neu gebildete Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, das Justizwesen zu reformieren und gegen die bl&uuml;hende Korruption vorzugehen - das scheint auch n&ouml;tig.  Eines der Hauptprobleme ist der Nepotismus (Bist Du nett zu mir, bin ich nett zu Dir, warst zu mal nett zu meinem Vater und bin ich Polizist, so reicht ein Anruf und ich reisse Deinen Strafzettel durch, bist Du so nett und tust mir diesen Gefallen, so kann ich Dir einen Job besorgen etc.).  Aber den gibt es in - beispielsweise - Italien genauso und Italien ist auch in der EU.  Auch Lisa ist mit diesem Ph&auml;nomen im Rahmen ihrer Arbeit hier schon des &Ouml;fteren in Kontakt gekommen, hat sich bislang aber ganz gut dagegen wehren k&ouml;nnen.  Die Regierung scheint es jedenfalls durchaus ernst zu meinen mit ihren Reformbem&uuml;hungen: die in allen gastronomischen Einrichtungen eingerichteten Nichtraucherzonen sind zwar nichts als ein besserer Witz, da man immer freundlich darauf hingewiesen wird, da&szlig; man selbstverst&auml;ndlich trotzdem rauchen k&ouml;nne, aber bitte in eine Untertasse aschen m&ouml;ge (weshalb, habe ich immer noch nicht herausgefunden).  Der Verkauf selbstgebrannter Filme scheint mittlerweile auch nicht mehr legal zu sein, denn leider ist Emirs Schrank seit einem kurzen Besuch der lokalen Streifenpolizisten mittlerweile leer - das Land n&auml;hert sich den EU-Standards an.  Manchmal weiss man aber gar nicht, ob das &uuml;berhaupt so w&uuml;nschenswert ist.]]></content:encoded></item><item><title>In Vino - Rot</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Kulinarisch</category><dc:date>2007-03-29T11:17:48+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/a4bb65a769b4dcf8a849287b942f6f39-17.html#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/a4bb65a769b4dcf8a849287b942f6f39-17.html#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[Ohne es zu wissen, haben vermutlich schon einige Leser dieses Blogs makedonischen Wein getrunken - immerhin liegt Makedonien auf der Liste der Nationen, die Wein nach Deutschland liefern, auf dem vierten Platz.  Von den j&auml;hrlich mehr als 200.000 Tonnen exportierten Weins landet die H&auml;lfte - mit anderen Sorten vermischt - unter einem anderen Label in deutschen Supermarktregalen und kann so gar nichts dazu beitragen, dem makedonischen Wein zu gr&ouml;&szlig;erer Bekanntheit zu verhelfen.  Das ist schade, denn die Weine hier sind &uuml;berraschend gut und sauber.  Hauptanbaugebiet ist das Tikve&scaron;-Tal, wo schon zu Zeiten Alexanders des Gro&szlig;en Trauben angebaut wurden.  Was den makedonischen von anderen europ&auml;ischen Weinen unterscheidet: ihm werden kaum Zucker und Sulphite zugesetzt, weshalb sich ein eventueller Kater nur nach dem Konsum exorbitanter Mengen einstellt, was in mehreren Praxistests nachgewiesen werden konnte.  Gr&ouml;&szlig;ter Weinproduzent des Landes ist die Tikve&scaron;-Kellerei, deren Hauptprodukte "Alexandria" und "T&acute;ga za Jug", was "Sehnsucht nach dem S&uuml;den" heisst, in jedem Restaurant und jedem gr&ouml;&szlig;eren Supermarkt angeboten werden.  "T&acute;ga za Jug" ist der Titel eines elegischen Gedichts ("Gebt mir Adlersfl&uuml;gel, da&szlig; ich in die Heimat entschwinde"), das der Poet Konstantin Miladinov 1860 im hundskalten Moskau schrieb.  Der "Alexandria" ist ein angenehmer, trockener Cabernet Sauvignon, der ein Essen gut begleitet und mit dem man auch sonst nicht viel falsch macht.  Wer wirklich "Sehnsucht nach dem S&uuml;den" versp&uuml;rt, sollte wissen, dass dieser Wein einem Flug mit offenem Mund in ein Erdbeerfeld gleicht - nichts f&uuml;r Liebhaber trockener Weine und somit nichts f&uuml;r den Verfasser dieser Zeilen.

Die Weintradition in diesem Landstrich wurde nicht einmal unter der Herrschaft Osmanen unterbrochen, da der Traubenanbau bei ihrer Ankunft schon viel zu verbreitet war, um verboten zu werden - so fand er einige Jahrhunderte lang nur versteckt hinter den Mauern der Kl&ouml;ster statt, was ihm offensichtlich nicht geschadet hat. Da dem Wein fast kein Zucker zugesetzt wird, sind die meisten Sorten trocken (bis auf die Sehnsucht) und nat&uuml;rlich haben wir unseren Praxistest ausgeweitet.  Sehr wohlschmeckend ist die Special Selection aus dem Hause Tikve&scaron; (links), die zwar auch ein Vranec ist, aber dieses Mal - erfreulicherweise - staubtrocken.  Bovin ist der renommierteste Weinproduzent des Landes, ans&auml;ssig in Negotino mitten im Tikve&scaron;tal.  Der Pinot Noir (rechts) w&uuml;rde eine Dekantierung verdienen und entfaltet seine Reize erst nach einer halben Stunde - dann aber ist es ein reicher, tanninhaltiger und sehr interessanter Tropfen, den wir gerne wieder trinken werden.  Unser bisheriger Favorit aber ist ein Merlot mit Namen "Popov" (mitte) von einem Familienbetrieb aus Sopot, nat&uuml;rlich auch aus dem Tikve&scaron;tal (woher sonst?).  Reich, rund, sauber - hervorragend.  Keiner der besprochenen Weine kostet mehr als 300 Denar (=5 Euro).  F&uuml;r dieses Geld bekommt man aus Frankreich h&ouml;chstens noch die Restprodukte einer Kooperative.  Sollten Sie mal nach Makedonien kommen und Durst nach einem guten Roten versp&uuml;ren, so sagen Sie einfach: Jaz mozem vino!  In unserer n&auml;chsten Folge widmen wir uns den Weissweinen, aber erst, wenn es hier ein wenig w&auml;rmer geworden ist.]]></content:encoded></item><item><title>Schwierige Namensfindung</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-27T12:08:32+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ba31aee551c539387fa4e83530240f79-16.html#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ba31aee551c539387fa4e83530240f79-16.html#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[Makedonien rief als dritte Teilrepublik des ehemaligen Jugoslawien - nach Kroatien und Slowenien - im November 1991 seine Unabh&auml;ngigkeit aus.  In einem Referendum im September 1991 stimmten 68 Prozent der Einwohner f&uuml;r die Losl&ouml;sung und machten somit den Weg frei.  Makedonien ist &uuml;brigens die einzige der ehemaligen Teilrepubliken, die diesen Weg ohne Blutvergie&szlig;en gegangen ist.  Das kleine Land sollte auch schnell von der UNO anerkannt werden - doch dazu kam es zun&auml;chst nicht.  Denn die Griechen hatten etwas dagegen.  Sie bef&uuml;rchteten, da&szlig; Makedonien territoriale Anspr&uuml;che auf die gleichnamige Provinz im Norden Griechenlands stellen k&ouml;nnten.  Und so kam es dazu, dass Makedonien erst 1993 als FYROM (= Former Yougoslav Repucblic of Macedonia) offiziell als UNO-Mitgliedsstaat anerkannt wurde.  Dieses Namensk&uuml;rzel finden die Makedonier nat&uuml;rlich nicht so sch&ouml;n, was mehr als verst&auml;ndlich ist.  Der Namensstreit dauert bis zum heutigen Tag an und viele Griechen bezeichnen Makedonien etwas absch&auml;tzig als "Republic of Skopje".  Auf Dr&auml;ngen der griechischen Regierung musste Makedonien auch noch seine Staatsflagge &auml;ndern.  So wurde aus dem zun&auml;chst verwendeten "Stern von Vergina" (links) die heutige Flagge (mitte).  Rechts ist die Flagge der nord- griechischen Provinz Makedonien zu sehen.

Der Stern von Vergina war das Symbol der makedonischen K&ouml;nigsdynastie zu Zeiten von Philipp II.  und Alexanders des Gro&szlig;en und auf dieses Erbe berufen sich beide Staaten.  Wie schon erw&auml;hnt, dauert der Namensstreit bis heute an - k&uuml;rzlich flackerte er wieder auf, als die Makedonier den Flughafen von Skopje in "Alexander the Great" umbenannten, was die Griechen - wie es nicht anders zu erwarten war - nicht guthie&szlig;en.  Weltweit wird Makedonien mittlerweile von 114 Staaten - inklusive der drei permanenten Sicherheitsratsmitglieder USA, Russland und China - als "Republic of Macedonia" anerkannt.  Die Anderen - inklusive Deutschland - wollen es sich wohl nicht mit den Griechen verscherzen und bleiben beim unsch&ouml;nen Namen "FYROM".  In vielen Bars, Internetcafes oder Gesch&auml;ften h&auml;ngt dieses Plakat, das den Unmut &uuml;ber den auferzwungenen Namen wiederspiegelt.

Wer sich ein Bild machen m&ouml;chte, welche Emotionen der Namensstreit bis zum heutigen Tag hervorruft, dem sei ein Besuch des Mazedonien-Forums nahegelegt.  Das Niveau der Beitr&auml;ge ist teilweise unendlich tief, aber man erh&auml;lt einen ganz guten Einblick in das, was Makedonier aus Makedonien, Griechenland, Albanien und Bulgarien so bewegt.  Hier findet sich ein Beitrag, der die Argumente gegen die Benennung in "Republic of Macedonia" zusammenfasst.  Auch auf Youtube finden sich unter dem Stichwort "FYROM" eine ganze Reihe von Videos, mit denen auf teilweise sehr kreative Weise nachgewiesen werden soll, dass entweder FYROM eigentlich Macedonia heisst, oder aber - andersherum - Makedonia rein gar nichts mit dem alten Makedonien Alexanders des Gro&szlig;en zu tun hat.]]></content:encoded></item><item><title>Engelsgesichter und ein erbitterter Kampf </title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-25T14:08:49+02:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/e3366b6bf3445d63490e813bb135a9c6-15.html#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/e3366b6bf3445d63490e813bb135a9c6-15.html#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Seit einigen Tagen treffen wir an jeder Ecke Bitolas US-amerikanische Peace Volunteers, die im Auftrag des Guten den Balkan missionieren.  Die M&auml;nner sind meist b&auml;rtig und haben etwas Jesus-artiges in ihrem Auftreten.  Sie sind so g&uuml;tig und streuen Gelder von US-Aid unters Volk.  Sie scheinen &uuml;berall zu sein: in den Kirchen, in den Bars, in den Diskotheken.  Und auf eine seltsame Art sind sie ziemlich unertr&auml;glich in ihrer selbstlosen G&uuml;te.

Gestern abend stand das prestigetr&auml;chtige Bruderduell zwischen Kroatien und Makedonien zur EM-Qulifikation 2008 auf dem Programm, das ich mir mit Philip angesehen habe.  Vor voller H&uuml;tte in Zagbreb war die Sache eigentlich klar: der noch ungeschlagene Tabellenf&uuml;hrer aus Kroatien gegen den Fu&szlig;ballzwerg aus Makedonien.  Das sollte ein hoher Sieg werden.  Nur die Makedonier haben nicht mitgespielt und sind sogar in F&uuml;hrung gegangen, was f&uuml;r gro&szlig;en Jubel auf dem Marsal Tito sorgte.  Hier der F&uuml;hrungstreffer des makedonischen Teams:  <object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QT7j5a5Fd6k"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QT7j5a5Fd6k" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object>

Die Trainer beider Mannschaften sind gute Bekannte aus der Bundesliga (Slaven Bilic, Kroatien, ehemals Karlsruher SC und Srečko Katanec, Makedonien, ehemals VfB Stuttgart) und das Spiel war recht munter, auch wenn das Niveau des makedonischen Teams wohl am ehesten mit dem der &ouml;sterreichischen Mannschaft zu vergleichen ist.  Immerhin haben sie einen Weltklassemann in ihren Reihen: Goran Pandev von Lazio Rom. Zwar ist der Ein&auml;ugige unter den Blinden K&ouml;nig (f&uuml;nf Euro ins Phrasenschwein), aber leider hatte das makedonische Team bereits in der ersten Halbzeit sechs gelbe Karten kassiert, so da&szlig; es absehbar war, da&szlig; Goce Sedloski, Kapit&auml;n der Makedonier in der 68.  Minute nach einer gewagten Beinschere des Feldes verwiesen wurde.  Was folgte, war ein einziger Sturmlauf des kroatischen Teams und - folgerichtig - in der 88.  Minute der Siegtreffer durch den Spieler mit dem sehr kroatischen Namen Eduardo Da Silva.  Niedergeschlagen wirkte denoch niemand so richtig - es hatte ja ohnehin niemand mit einem Sieg gerechnet.  Nach Abfiff des Spiels f&uuml;llte sich die Bar in Minutenschnelle, so da&szlig; kein Durchkommen mehr war, die B&auml;&szlig;e peitschten und der Laden brodelte.

Wir trafen dann Lisa und zogen in den Club Infinity weiter, so etwas wie das P1 Bitolas.  Der DJ legte ein Technobrett auf, das einen an die fr&uuml;hen Neunziger denken lie&szlig; und der Laden war voller Kunstleder und Kunstbr&uuml;ste.  Vor dem Damenklo bildete sich eine lange Schlange und alle hatten ihr Kosmetiketui dabei, beobachtet von den in der VIP-Lounge Sitzenden.  Die befindet sich geruchsneutral genau zwischen den beiden Toiletteneing&auml;ngen, was es uns leichter verschmerzen lie&szlig;, nicht zu den VIPs zu geh&ouml;ren.  Ich m&ouml;chte nicht vergessen, zu erw&auml;hnen, da&szlig; sich inmitten der anderen Tanzenden ein b&auml;rtiger US-amerikanischer Peacecorps Volunteer zum Takt der Musik bewegte.  Ganz in sich versunken.  Der Gesichtsausdruck so g&uuml;tig, engelsgleich.  Die Nacht endete sp&auml;t und fr&uuml;h.  Jetzt gehen wir in den Zoo von Bitola.  Und ich m&ouml;chte doch fast darauf wetten, dass wir dort einen US-Volunteer treffen.  Oder - vielleicht ist es gar kein Besucher?]]></content:encoded></item><item><title>Singen macht gl&#xfc;cklich</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-23T12:01:27+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/50a70eb66ff11cff0839841a622ce1a7-14.html#unique-entry-id-14</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/50a70eb66ff11cff0839841a622ce1a7-14.html#unique-entry-id-14</guid><content:encoded><![CDATA[Jeden Donnerstag gegen sechs Uhr abends erklingt ein fr&ouml;hliches Lied in der Technical Fakulty von Bitola, in der die Academic Training Association ihr B&uuml;ro hat. Lautsprecher an, lauter drehen und geniessen!  Heute abend bereiten wir ein Bacchanal f&uuml;r unsere Vermieterin und ihre Familie!  Sch&ouml;nes Wochenende!]]></content:encoded></item><item><title>Konferenz auf Griechisch</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-22T16:29:17+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ab66d961be62a3188482f5ec11ef0131-12.html#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ab66d961be62a3188482f5ec11ef0131-12.html#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Heute waren wir mal wieder auf einer interessanten Konferenz im Hotel Epinal &uuml;ber die Entwicklung sogenannter SMEs (Small and Medium Enterprises) - dieses Mal ausgerichtet vom Au&szlig;enministerium des griechischen Nachbarlandes.  Alle bekannten K&ouml;pfe waren da: Professor Igor, Professor Dragan und etliche andere vertraute Gesichter.  Es war wirklich hochspannend, den auf Griechisch gehaltenen Reden zu lauschen, die dann auf Makedonisch &uuml;bersetzt wurden.  Wir waren aber nicht die Einzigen im Publikum, die ab und zu g&auml;hnen mussten.  Alle - auch die Herren auf dem Podium - schienen auf das Hauptereignis des Tages zu warten: das gro&szlig;e Mittagessen.  Doch dazu sp&auml;ter - denn auf dem Podium sa&szlig; auch ein deutscher Berater, der sich dort in einer Selbstgef&auml;lligkeit pr&auml;sentierte, da&szlig; es einem als Landsmann eigentlich nur schlecht werden konnte.  Er stellte sich als Dr. S.  vor, t&auml;tig f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere deutsche Beratungsgesellschaft aus Hamburg.  Und eines machte er den Anwesenden schnell klar: er wusste Bescheid &uuml;ber Makedonien, besser als alle Anderen in diesem Raum.  Da&szlig; er mit seinem geschmackvollen Anzug nicht mal in eine Vorstadtdiskothek in - sagen wir mal - Erding hineingekommen w&auml;re, durfte da keine Rolle spielen.  Der Grund f&uuml;r die wirtschaftliche Schw&auml;che Makedoniens - und das wusste er genau - sei, da&szlig; sich in dem kleinen Land zwar Alle kennen w&uuml;rden, aber die Gesch&auml;ftsleute nicht miteinander sprechen w&uuml;rden.  It&acute;s the communication, stupid?  Ja, klar, Dr. S.  - Gott sei Dank gibt es Charmebolzen wie Dich, die mit das Land mit ihren kommunikativen F&auml;higkeiten mal so richtig aufmischen.

Nachdem immer mehr Leute im Publikum ihr G&auml;hnen nicht unterdr&uuml;cken konnten unterbrach Professor Dragan die Konferenz kurzerhand und bat zum Mittagessen, was von allen Anwesenden mit dankbaren Zustimmungsrufen quittiert wurde.  Die Menge bewegte sich ins Restaurant des Epinal und wir teilten einen Tisch mit Professor Dragan, Dr. S., einem sehr freundlichen griechichen Professor (im Bild links) und Pece, dem makedonischen Assistenten von Dr. S., mit dem ich mich l&auml;nger unterhielt.  Peces Frau ist Deutsche und er sprach ein geschliffenes Deutsch.  Auf seine Frage, wie viel ich wiege, antwortete ich 82 Kilo.  Pece meinte, dass ein echter Mann mindestens 100 Kilo wiegen m&uuml;sse (so wie er) - das h&auml;tte viele Vorteile: im Winter spende der K&ouml;rper W&auml;rme und im Sommer Schatten.  Alaaf.  Noch bevor die Vorspeise serviert wurde, lud Professor Dragan zur Rakija-Runde, der ich mich nicht verweigern konnte und wir unterhielten uns &uuml;ber Makedonien und mit Dr. S.  &uuml;ber Emissionszertifikate ("Da ist Musik drin").  Nachdem die meisten gegangen waren, erz&auml;hlte uns die &Uuml;bersetzerin von Dr. S.  noch, wie peinlich es ihr gewesen sei, die Bemerkung &uuml;ber die mangelnde Kommunikation zu &uuml;bersetzen und wie schlecht das bei den Anwesenden angekommen w&auml;ren.  Kann man sich vorstellen.  Vielleicht sollten manche Leute bei ihren Zertifikaten bleiben.  Da das Mittagessen umfassend ausfiel, war eine Siesta unausweichlich.  Wer sich das Ganze noch im Kurzfilm ansehen will, der kann das jetzt tun.]]></content:encoded></item><item><title>Kemal und die Energy-DVDs</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-22T10:34:20+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/664f4a475eb613d8740db0a92d5df382-11.html#unique-entry-id-11</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/664f4a475eb613d8740db0a92d5df382-11.html#unique-entry-id-11</guid><content:encoded><![CDATA[Das Stadtmuseum von Bitola ist in der ehemaligen, von den Osmanen erbauten Milit&auml;rakademie der Stadt untergebracht.  Die Ausstellung ist nicht weiter erw&auml;hnenswert - neben Klamotten aus dem 19.  Jahrhundert werden die wichtigsten Funde aus dem benachbarten Herikleia und ein original aufgebautes Wohnzimmer aus der Bl&uuml;tenzeit Bitolas gezeigt.  Doch es gibt noch einen sehr aufwendig restaurierten Raum.  Dieser ist dem ber&uuml;hmtesten Sch&uuml;ler der Akademie gewidmet: Mustafa Kemal Atat&uuml;rk.  Der 1881 in Saloniki geborene sp&auml;tere Begr&uuml;nder der modernen T&uuml;rkei dr&uuml;ckte im ehemaligen Manastir ab 1895 f&uuml;r einige Jahre die Schulbank.  Der Ausstellungsraum wurde zum Gro&szlig;teil von der t&uuml;rkischen Regierung finanziert - und das merkt man.  Es wimmelt nur so von t&uuml;rkischen Flaggen und Bildern von Atat&uuml;rk in heroischer Pose.  Die Anzahl der vorhandenen Flachbildfernseher &uuml;bertrifft vermutlich die der sonst im gesamten Stadtgebiet vorhandenen.  Auf den Informationstafeln ist in t&uuml;rkischer, englischer und mazedonischer Sprache (in dieser Reihenfolge) zu lesen, was f&uuml;r ein folgsamer Sch&uuml;ler der Heroe gewesen sei und dass er die Akademie als Jahrgangsf&uuml;nftbester abeschlossen h&auml;tte, um seine akademische Laufbahn anschlie&szlig;end ab 1899 an der Kriegsakademie in Istanbul fortzusetzen.  Den Namen "Kemal" (= der Perfekte) hat ihm &uuml;brigens der Mathematiklehrer seiner Schule in Saloniki verliehen, da er in diesem Fach so brillierte.  Aber genug der Geschichte jetzt.

Lisa und ich trafen uns dann wieder bei "Energy-DVDs".  Der Laden geh&ouml;rt Emir und Emir verkauft eigentlich Rohlinge, Kabel und Mikrophone.  Sein Kerngesch&auml;ft befindet sich aber in seinem Schrank: Emir kann - laut Eigenwerbung - jeden Film auf DVD besorgen.  Jeden.  Alle vorr&auml;tigen Filme kosten 30 Denar (ca.  50 Cent), jeder bestellte Film 70 Denar (ca.  1,10 &euro;).  Das Gesch&auml;ft scheint zu florieren: In dem toilettengro&szlig;en Laden tobt der B&auml;r und es herrscht ein munteres Kommen und Gehen.  In seinem Computer sind alle Werke katalogisiert.  Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist, ob ein Film von der Original-DVD kopiert wurde oder von einem von Emirs Kumpels im Kino abgefilmt - was, wie man sich vorstellen kann, die schlechtere Variante ist.  Wir entschieden uns gestern f&uuml;r "The last King of Scotland" &uuml;ber Idi Amin und bestellten noch sechs andere Werke, die immer p&uuml;nktlich bis zum Mittag des kommenden Tages geliefert werden.  Dann gingen noch kurz eine der guten Pizzen im DeNiro essen und machten uns dann auf den Nachhauseweg, um dort den "Diplomat" zu entfachen und den - spannenden - Film zu sehen.]]></content:encoded></item><item><title>Cevapcici-D&#xf6;ner &#xe0; la bonheur</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Kulinarisch</category><dc:date>2007-03-20T15:23:36+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/e4e7d37c2928f80e5666468025a01c3f-10.html#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/e4e7d37c2928f80e5666468025a01c3f-10.html#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[Wir haben l&auml;ngere Zeit nach dem perfekten Snack f&uuml;r Zwischendurch gesucht - und ihn endlich gefunden: den Cevapcici-D&ouml;ner.  Am Besten schmeckt er in einem kleinen Laden f&uuml;nf Schritte vom "Mouse"-Internetcaf&eacute; (Boulevard Marsal Tito, ca.  150 Meter vom Hotel Epinal Richtung Stadtpark) entfernt.  F&uuml;r 50 Denar stecken f&uuml;nf Cevapcici frisch vom Holzkohlengrill, von Salat umh&uuml;llt, in einem ebenfalls auf dem Grill ger&ouml;steten Brot.  Dazu gibt es wahlweise geh&auml;ckselte Pepperoni oder Zwiebeln und Chilipulver.  Schmeckt wunderbar.]]></content:encoded></item><item><title>Panta rei in Herakleia</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-19T11:07:13+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/ac528abd6a4e0d7f584ce05c109e8231-9.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/ac528abd6a4e0d7f584ce05c109e8231-9.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern brach der Fr&uuml;hling in Bitola voll aus, alles war panta rei (griechisch = alles flie&szlig;t) und wir trafen - nachdem wir ausgeschlafen hatten - unsere Vermieterin, die uns auf ihre sonnenbeschienene Dachterasse lud.  Wieder war der Caf&eacute; sehr s&uuml;ss und dickfl&uuml;ssig und wir unterhielten uns lange auf Franz&ouml;sisch mit Wera....  Sie erkl&auml;rte uns, dass sie auf der einen Seite rund 1000 Personen f&uuml;r eine Studie befragt hat, auf der anderen aber nat&uuml;rlich auch einen Selbstversuch machen musste.  Und genau das sei das Problem, fuhr sie fort: sie h&auml;tte das lokale Casino einmal betreten und sei nie wieder wirklich rausgekommen.  Wenigstens weiss sie, welches Problem die Spiels&uuml;chtigen haben - wer selbst einen Hang dazu hat, kann sich leichter in die Menschen hineinversetzen, als wenn er alles nur aus dem Lehrbuch weiss.  Wenn sie das mit allen S&uuml;chten macht, die die Menschen so haben, muss sie einiges aushalten k&ouml;nnen.  Auch sie erkl&auml;rte uns, dass die Probleme in Makedonien erst mit dem Zerfall Jugoslawiens angefangen h&auml;tten: Makedonien sei vom Drogentransitland zum Drogenkonsumland geworden und die Solidarit&auml;tsgesellschaft sei mit dem Einzug des Kapitalismus einer Ellbogengesellschaft gewichen.

...Ich fragte sie, wie es dazu kam, dass im so friedlichen Bitola, in dem es seit dem ersten Weltkrieg (damals verlief hier die sogenannte Thessaloniki-Front) nie zu Kampfhandlungen kam, im Jahr 2001 pl&ouml;tzlich der Mob tobte, albanische Gesch&auml;fte in Flammen setzte und es zu einer regelrechten Hetzjagd auf die albanischen Bewohner Bitolas kam.  Rund vier Prozent der Einwohner Bitolas sind Albaner und Wera meinte, dass es eigentlich nie Schwierigkeiten mit ihnen gegeben h&auml;tte.  Im Juni 2001 wurden drei Polizisten aus Bitola au&szlig;erhalb von Tetovo, das rund 150 Kilometer von Bitola entfernt liegt, von der Albanian National Liberation Army (NLA) get&ouml;tet.  Am Tag danach zogen rund 1000 Menschen durch Bitola, bewarfen Dutzende von Albanern bewohnte H&auml;user und 100 albanische Gesch&auml;fte mit Molotov-Cocktails und brannte sie nieder.  Auch eine Moschee der Stadt wurde zerst&ouml;rt und die Ruine mit dem Slogan "Tod den Skiptaren" bespr&uuml;ht.  In einem Bericht von Human Rights Watch wird beschrieben, dass die Polizei nicht eingriff, sondern einzelne Polizisten sich sogar aktiv an den Zerst&ouml;rungen beteiligten.  Wie dem HRW-Bericht zu entnehmen ist, h&ouml;rte ein Augenzeuge wie die Menge skandierte: "Ihr habt eine Woche, um nach Albanien zu gehen, sonst t&ouml;ten wir Euch alle".  Es seien rund 1000 Leute gewesen, keine Frauen und zahlreiche Albaner seien auch t&auml;tlich angegriffen worden.  Wera erkl&auml;rte uns, dass sie sich auch nicht erkl&auml;ren k&ouml;nne, weshalb es damals zu dieser Eruption gekommen sei.  Es sei wahr, dass das Gros der Albaner gesellschaftlich nicht wirklich integriert sei und ein anderes Wertesystem h&auml;tte....  Wenn man heute durch Bitola geht, k&auml;me man in der Tat nicht auf die Idee, dass es vor nicht allzu langer Zeit in dieser so freundlichen und entspannten Stadt zu solch h&auml;sslichen Szenen gekommen ist.

Nach dem wir uns von Wera verabschiedet hatten, machten wir uns auf dem Weg nach Herakleia, das von Philipp II., des Vaters Alexanders des Gro&szlig;en, im Jahr 359 vor unserer Zeitrechnung gegr&uuml;ndet wurde.  Der Weg dorthin ist ein gem&uuml;tlicher Spaziergang, der vom Stadtzentrum rund eine halbe Stunde dauert und an Bitolas Bahnhof und zahlreichen, malerisch gelegenen Friedh&ouml;fen vorbei f&uuml;hrt.  Herakleia entwickelte sich nach seiner Gr&uuml;ndung zu einem wichtigen St&uuml;tzpunkt der R&ouml;mer an der Via Egnatia, die Byzanz mit dem heutigen Durres an der albanischen K&uuml;ste verband.  Im Jahr 472 fielen die Ostgoten unter Theoderich ein und zerst&ouml;rten die Stadt, dann wurde sie wieder aufgebaut, nur um im Jahr 518 von einem Erdbeben vernichtet zu werden.

Auf dem Weg nach Herikleia, der uns durch den Stadtpark Bitolas f&uuml;hrte, trafen wir zahlreiche Familien, die einen Sonntagsspaziergang machten.  Als ich sah, da&szlig; ein fr&ouml;hlicher Familienvater unmittelbar vor uns einen Revolver in seinem G&uuml;rtel trug, wurde mir kurz ganz anders....  Wie ein Spielzeug sah das Ding jedenfalls nicht aus, aber vielleicht wollte der gute Mann ja auch nur ein paar V&ouml;gel schiessen.

Wir waren an diesem sch&ouml;nen Tag jedenfalls die einzigen Besucher Herakleias und sehr viel mehr als erahnen kann man die einstige Pracht dieses einst wichtigsten Ortes der obermakedonischen Landschaft Lynkestis nicht, auch wenn das Amphitheater vor dem Bergpanorama eindrucksvoll ist....  Wenn man aber auch Fotos machen will, erh&ouml;rt sich der Eintrittspreis um stolze 500 Denar.  Wir konnten mit dem sehr freundlichen Kunstverst&auml;ndigen, der sich uns voll und ganz widmen, konnte einen Sonderpreis von 500 Denar f&uuml;r Lisa, die Kamera und mich aushandeln und bekamen auch noch einige interessante historische Informationen dazu....  ein Mann gewesen sei, der Wein, Weib und Gesang geliebt h&auml;tte und noch vieles mehr, was hier darzulegen zu weit f&uuml;hren w&uuml;rde.  Als die Sonne langsam an Kraft verlor, machten wir uns auf den Weg zur&uuml;ck und beendeten den Tag im Panta rei vor unserem "Diplomat" genannten Kamin, der uns vor der bitteren K&auml;lte der Nacht sch&uuml;tzt.]]></content:encoded></item><item><title>Keine Cajtnot in der Stara Carsija</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-17T17:41:28+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/7e80f4410a9ad1da6d246ef3bbf95832-8.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/7e80f4410a9ad1da6d246ef3bbf95832-8.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[Ganze 500 Jahre befand sich Makedonien unter osmanischer Herrschaft, l&auml;nger als alle anderen jugoslawischen Staaten....  Jahrhunderts nach Bitola kamen, benannten sie die Stadt kurzerhand in Manastir um, da es in den umliegenden Bergen so viele Kl&ouml;ster gab (und gibt).  Von diesem Zeitpunkt an kamen viele t&uuml;rkische Siedler ins Land und verdr&auml;ngten die Makedonier in die Berge, was die Osmanen ausnutzten, um zahlreiche Kirchen zu zerst&ouml;ren und zahlreiche Moscheen zu errichten.  In Bitola soll es einmal mehr als sechzig islamische Gottesh&auml;user gegeben haben, vierzig wurden unmittelbar nach dem Niedergang des osmanischen Reiches abgerissen, nur noch einige sind &uuml;brig.  Was es immer noch gibt, ist die Stara Carsija, das t&uuml;rkische Viertel Bitolas, mit seinem Bazar und dem gro&szlig;en Stadtmarkt, auf dem die Bauern der umliegenden D&ouml;rfer ihre Waren feilbieten.  Heute haben wir das Fl&uuml;&szlig;chen Dragor &uuml;berquert und diesen Teil Bitolas erforscht.

In der Zeit der Osmanen brachten viele Einwanderer - vor allem Juden, Griechen und T&uuml;rken - ihr Handwerk mit.  In den kleinen L&auml;den des Bazars ist vom Goldschmied bis zum Uhrmacher, vom Sesamkringelb&auml;cker bis zum Zahnarzt alles zu finden.  Mittendrin steht eine verfallene Moschee, die ganz profan als Lagerraum dient.  An diesem sonnigen, fr&uuml;hlingshaften Samstag scheint sich ganz Bitola durch die engen Gassen zu dr&auml;ngen und sich des Lebens zu freuen.  Wenn wir versuchen, mit Menschen ins Gespr&auml;ch zu kommen, ist es meistens am Besten, mit der &auml;lteren Generation Franz&ouml;sisch zu sprechen und mit den J&uuml;ngeren auf Englisch....  Ein Zeitungsverk&auml;ufer sagte immer nur ""Ruski, Ruski, Makedonia, Sozialisti, Tito: Ruski" und deutete gestenreich an, dass er als damals guter Jugoslawe eben Russisch lernen musste, sonst nichts.  H&auml;ufig erlebt man aber auch &Uuml;berraschungen und bekommt von einem Gespr&auml;chspartner pl&ouml;tzlich eine Antwort in geschliffenem Schw&auml;bisch.  Viele haben mal in Deutschland gelebt oder haben immer noch Familienmitglieder, die dort leben.  Als Deutschland in den 1960er-Jahren jugoslawische Gastarbeiter angeworben hat, haben sich vor allem viele Makedonier auf den Weg gemacht, da auch damals die Arbeitslosigkeit in Makedonien bei zwanzig Prozent lag (heute sind es vierzig).  Die meisten sind zur&uuml;ckgekehrt, da sie das gesellschaftliche Klima in Deutschland ein wenig zu frostig fanden, wie uns heute unser Gespr&auml;chspartner Igor, den wir beim Spinatkauf kennengelernt haben (der fr&ouml;hliche Herr ganz oben im Bild), erkl&auml;rt hat. Und so sind einige vertraute und dennoch bemerkenswerte Worte in die makedonische Spache eingeflossen.

Schon neulich, als unsere Autobatterie versagte, lernten wir, dass der Anlasser eines Autos auf makedonisch schlicht - anla&scaron;er heisst.  Was ein gastrbajter, ti&scaron;ler oder hausmajstor ist, liegt auf der Hand.  Aber was ist bitte der bru&scaron;alter oder die cajtnot?...  Einen kleinen Tipp kann ich dennoch geben: Beim bru&scaron;alter handelt es sich um ein gewisse K&ouml;rperw&ouml;lbungen st&uuml;tzendes Kleidungsst&uuml;ck und die cajtnot ist ein typisch deutsches Gesellschaftsph&auml;nomen - immer rastlos, immer auf dem Sprung: in cajtnot eben....  Das Angebot auf dem neben dem Bazar gelegene Stadtmarkt ist riesig, auch wenn viele St&auml;nde die gleichen Waren offerieren, weshalb wir nicht allen Verk&auml;ufern, die uns zuriefen, etwas abnehmen konnten.  Berge von Eiern, Kraut, N&uuml;ssen, Knoblauch, Oliven, Ziegenk&ouml;pfen und Heilpflanzen aus den umliegenden Bergen warten auf Abnehmer.  Auf einen Ziegenkopf haben wir verzichtet, um dann - schwer bepackt - nach Hause zu gehen und heute Abend ein Festmahl zuzubereiten.

Ein kleiner Nachtrag zum "super WLAN": Gestern abend bekam ich eine SMS von Macedonia Online: "Try now the adress is in list now best regards Angela"....  Doch als ich die Treppe in den ersten Stock erklomm und den Computer in den Himmel erhob, ging es. Zwei Balken auf der Empfangsskala.

...Da heute abend die Buchpr&auml;sentation von Walter Rufers bedeutendem Werk "Der Himmel ist blau, ich auch" in der Nachtlinie der M&uuml;nchner Kammerspiele mit anschlie&szlig;endem Konzert von G.Rag y los Hermanos Patchekos stattfindet, kommt der Song des Tages selbstverst&auml;ndlich von dieser wegweisenden M&uuml;nchner Band (vom neuen Album "Lucky Goddamn").  Viel Vergn&uuml;gen beim Reinh&ouml;ren - das ganze Album gibt es bei Gutfeeling in M&uuml;nchen....  <script type="text/javascript" src="/files/swfobject.js"></script>

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...Sofort schossen mir Bilder unz&auml;hliger Mafiafilme in den Kopf: Joey "The Butcher", Niki "The Tooth", Jonny "The Nose" Nostramo - und eben Louis "The Fly".  Louis erz&auml;hlte weiter, er w&uuml;rde so genannt, da er in Sidney ein Gesch&auml;ft f&uuml;r Fliegennetze h&auml;tte, was wir ihm jetzt einfach mal glauben wollen.  Jedenfalls w&auml;re Dragan, der Polizist, sein Freund und w&uuml;rde ihm bei seinen Gesch&auml;ften helfen.  Diese Aussage machte Dragan sichtlich stolz, wie es &uuml;berhaupt so wirkte, als sei "The Fly" ein sehr angesehener Mann, weil er es im fernen Australien zu etwas gebracht hat. Ich fragte Dragan, ob er mir etwas &uuml;ber die Kriminalit&auml;t in Bitola erz&auml;hlen k&ouml;nnte.  Gewaltkriminalit&auml;t und Eigentumsdelikte gebe es wenig, meinte er, und alles in allem sei Bitola eine sehr sichere und ruhige Stadt....  Aus allen Himmelsrichtungen w&uuml;rden die verschiedenen Stimulatien und Sedativa nur so ins Land str&ouml;men: Marihuana von den Anbaufeldern im S&uuml;den Albaniens, chemische Drogen aus Griechenland, Heroin &uuml;ber die alte Seidenstrasse via Istanbul und Bulgarien und alle Anderen aus dem Kosovo im Nordwesten des Landes....  Wie ich gelesen habe, blieben bei eine Razzia in Bitola im Juli 2002 zwei der Bordelle der Stadt unangetastet - sie geh&ouml;rten der Polizei.  Am Ende unseres Gespr&auml;chs &uuml;berreichte uns Dragan feierlich seine Visitenkarte und versicherte uns, dass wir ihn immer anrufen k&ouml;nnten, sollten wir in Schwierigkeiten geraten.

...Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen Lisa und Erik zur Arbeit und ich suchte das B&uuml;ro von Macedonia Online (MOL).  Wir haben in unserer Wohnung keinen Internetanschluss und ich habe neulich gelesen, dass Makedonien zum weltweit zweiten Staat mit einem fl&auml;chendeckenden WLAN werden soll....  Da mich die Aussicht reizte, abends im Internet surfend vor unserem "Diplomat" genannten Kamin zu sitzen, fragte ich in meinem Lieblingsinternetcafe "Mouse" und - die freundliche Besitzerin wies mir den Weg: in einer Querstrasse des Marsal Tito liegt ein Einkaufszentrum, das den Charme einer Tiefgarage hat, aber von der Mouse-Besitzerin als "glamorous Mall" beschrieben wurde.  Nach l&auml;ngerem Herumirren fand ich das mikroskopisch kleine B&uuml;ro von MOL, in dem - unter einem Rauchverbotsschild - zwei sehr junge, rauchende Menschen sa&szlig;en....  Ich gab ihnen also die ID und ging wieder nach Hause - leider war es nicht "super" und ich ging wieder zu MOL....  Als ich wieder zu Hause war, funktionierte es immer noch nicht.

...<script type="text/javascript"> var so = new SWFObject("/files/playerMini.swf", "mymovie", "75", "30", "7", "#FFFFFF"); so.addVariable("autoPlay", "no"); so.addVariable("soundPath", "/files/bitola-singt.mp3"); so.write("flashPlayer"); </script>]]></content:encoded></item><item><title>M&#x4d1;rsal Tito</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-13T12:59:57+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/2a0b939f33c544e4f65cc130fdee0f9e-6.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/2a0b939f33c544e4f65cc130fdee0f9e-6.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[In Marokko heisst jede Hauptstrasse in jedem noch so kleinen Ort Boulevard Hassan II.  - die makedonische Variante der Prachtstra&szlig;e ist der Marsal Tito, wie auch die Einkaufsstrasse in Bitola heisst.  Josip Broz Tito starb 1980, aber an die Zeit seiner Regentschaft erinnern sich die Menschen hier mit Wehmut, wie &uuml;berhaupt h&auml;ufig zu h&ouml;ren ist, dass die Zeiten besser waren, als Jugoslawien noch existierte.  Zwar war Makedonien auch damals schon das Armenhaus der jugoslawischen F&ouml;deration, aber die Arbeitslosigkeit, die heute bei rund vierzig Prozent liegt, war weit geringer und die Korruption ebenso.

Gestern abend trafen wir Wera und Philip wieder, Lisa hatte vom ATA-B&uuml;ro in Skoje den korrigierten Vertrag erhalten und wir konnten endlich bei einem erneut sehr s&uuml;&szlig;en Kaffee den Vertragsabschluss feiern.  So haben wir das Hotel Deniro verlassen, das ich jedem Bitola-Besucher sehr ans Herz legen m&ouml;chte.  Es ist sehr zentral gelegen, sauber, gem&uuml;tlich und die Leute, die dort arbeiten, sprechen alle gut englisch.  Das zum Hotel geh&ouml;rende Restaurant Deniro hat einen sch&ouml;nen Wintergarten und gute Pizza aus dem Holzofen.  Und wenn die Autobatterie mal leer ist, dann hat der Vater des Kellners - sollte er nicht gerade seinen Mittagsschlaf halten - garantiert auch ein &Uuml;berbr&uuml;ckungskabel.

Unsere neue Adresse heisst jedenfalls Marsal Tito 38 - wir bewohnen das Ergeschoss eines kleinen Hauses (im Bild oben) in einer Seitengasse der Einkaufsstrasse, ganz in der N&auml;he der Jeni-Moschee.  &Uuml;ber uns wohnen Wera (im Bild unten, in jung und in &auml;lter), Philip mit seiner Frau und deren drei Kindern.  Unser Kamin heisst "Diplomat" und im Garten liegt Feuerholz f&uuml;r die n&auml;chsten drei Winter.  Auch in Bitola ist dieser Winter sehr mild ausgefallen - &uuml;blich sind hier Temperaturen bis minus 40 Grad und im Sommer dann das Ganze andersherum.

Philip ist 33 Jahre alt und in Sofia geboren, weshalb er ohne Visum in andere EU-L&auml;nder reisen darf.  Makedoniern steht dieser Weg nicht offen, sie m&uuml;ssen sich in einer langwierigen und teuren Prozedur ein Visum besorgen, nachweisen, dass sie von einem EU-B&uuml;rger eingeladen wurden und zusichern, dass sie im Falle einer Erkrankung alle Kosten selbst tragen.  Jedenfalls hat Philip - wie sehr viele Menschen hier - keinen Job, der genug abwirft, um sich, seine Frau und die drei Kinder zu ern&auml;hren.  So hat er sich also - wie er uns erz&auml;hlte - vor zwei Monaten auf den Weg nach Deutschland gemacht, um Arbeit zu finden.  Auf die Frage, welche Arbeit er denn gesucht h&auml;tte - er ist Elektroingenieur - sagte er: "jede Arbeit".  So ist er also nach Gelsenkirchen gefahren und hat dort Arbeit gesucht.  Weshalb ausgerechnet nach Gelsenkirchen, wusste er auch nicht genau....  Philip spricht ganz passabel Englisch, meinte aber, dass die Deutschen, die er auf Englisch angesprochen h&auml;tte, ihn zwar verstanden h&auml;tten, aber immer auf Deutsch geantwortet haben.  Das hat er dann aber nicht verstanden.  So ist er also einen Monat in Gelsenkirchen geblieben, hat nach Arbeit gesucht, hat die Menschen auf Englisch angesprochen und hat Antworten auf Deutsch bekommen und ist dann wieder nach Bitola zur&uuml;ckgefahren....  Auf seine Frage, wohin in Deutschland er denn fahren sollte, um Arbeit zu finden wusste ich auch keinen Rat.

Die Wohnung ist jedenfalls sehr gem&uuml;tlich und auch Weras Globus - wenn auch geleert - tr&auml;gt zur Atmosph&auml;re bei.

Heute abend werde ich die K&uuml;che einweihen, worauf wir uns nach der Fleischkur der vergangenen Abende sehr freuen - sogar Oliven&ouml;l, was es in Restaurants kaum gibt, habe ich gefunden.  Vielleicht schauen wir uns danach einen Film an - leider gibt es in Bitola kein Kino mehr, da auch hier der Siegeszug der Internet-Downloads den Lichtspielh&auml;usern den Garaus gemacht hat. Gestern ging ich in einen Laden und fragte nach DVDs....  sagte, &ouml;ffnete sie einen Schrank und holte einen gro&szlig;en Sack heraus.  Dann stellte sie einen Stapel bereits gebrannter DVDs neben den anderen.  Ich suchte mir die neuesten Werke von Clint Eastwood, Brian de Palma, Michael Haneke und noch ein paar andere aus, bezahlte 30 Denar (kapp 50 Cent) pro St&uuml;ck und war nach dem Ausprobieren erstaunt: Obwohl ein Film nur in t&uuml;rkischer Sprache zu sehen war und ein anderer so unprofessionell im Kino abgefilmt, dass Seekrankheit drohte, waren alle anderen von bester Qualit&auml;t.]]></content:encoded></item><item><title>Gastrotest: Restaurant Grne</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Kulinarisch</category><dc:date>2007-03-12T14:03:57+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d9043651c1304c1d71e12f28ed599913-5.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d9043651c1304c1d71e12f28ed599913-5.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[Vor ein paar Tagen trafen wir Ilja, der Multimedia und Webdesign an der technischen Fakult&auml;t von Bitola lehrt.  Er brachte seine Frau und seinen dreij&auml;hrigen Sohn Tomasz mit und erz&auml;hlte uns einige interessante Geschichten &uuml;ber Makedonien.  Ein Universit&auml;tsprofessor verdient 500 Euro im Monat.  Davon kann man hier ganz gut leben, das ist keine Frage.  Verglichen mit den schwindelerregenden Geh&auml;ltern, die viele Professoren in Deutschland im Laufe ihres Lebens durch ihre zahlreichen Nebent&auml;tigkeiten zusammentragen, ist es aber dennoch wenig.  Ilja sah man an, dass er ein Mann war, der gerne gut und viel isst.  Deshalb fragten wir ihn, ob er einen Tipp f&uuml;r uns h&auml;tte.  Er hatte und empfahl uns das Restaurant Grne, sehr sch&ouml;n neben der Jeni-Moschee am Ende des zentralen Boulevards Marsal Tito gelegen, der von den Einwohnern Bitolas auch Sirok Sokak, weite Strasse, genannt wird.

Das Restaurant war fast voll, der Kellner wies uns einen Tisch im Nichtraucherbereich zu und gab uns sogeich zu verstehen, dass es &uuml;berhaupt kein Problem sei, trotzdem zu rauchen.  Er stellte drei Aschenbecher auf den Tisch, einen pro Person.  Der gew&ouml;lbeartige Raum wurde von einer Livecombo beschallt, die ich hier nicht als aus Musikern bestehend beschreiben m&ouml;chte.  Musikdienstleister oder Musikbeamte trifft es sicher besser.  Mit erstarrtem Gesichtsausdruck gaben die drei uniformierten Herren, die ihre Sechziger bereits l&auml;ngere Zeit erreicht hatten, einen Gassenhauer nach dem anderen zum Besten (Marina, Marina, Marina...).  Als ich begann zu klatschen, drehte sich der gesamte Raum nach uns um und sah uns fragend an, auch die Musiker selbst wirkten irritiert.  Auch nach diesem Anfeuerungsversuch wurde die Musik nicht schwungvoller - aber eigentlich wollen wir hier ja ohnehin &uuml;ber das Essen im Grne sprechen.  Die Speisekarte bietet einen breiten &Uuml;berblick &uuml;ber die Spezialit&auml;ten der makedonischen K&uuml;che: vom fast schon obligatorischen Sopska-Salat &uuml;ber Grillfleisch in allen erdenklichen Varianten bis hin zu Forelle, die hier "Kalifornia-Trut" heisst.  Der Unterschied zwischen einem Sopska-Salat und einem griechischen Salat ist in Makedonien &uuml;brigens minimal: einmal wird der K&auml;se gerieben, das andere Mal mit dem Salat gemischt.  Lisa und ich entschieden uns f&uuml;r Wildschwein-Ragout, Erik f&uuml;r Wild.  Um welches Wild es sich handelte, konnte leider nicht herausgefunden haben, da unser Kellner zwar sehr freundlich, aber keiner Fremdsprache m&auml;chtig war.

Der in den meisten Restaurants angebotene Wein heisst entweder T&acute;ga za jug (etwas beeriger und voller) oder Alexandria (etwas weniger vollmundig und vor allem nicht so beerig).  Beide sind sie nicht schlecht - wir tranken den Alexandria und unser Kellner hatte uns mittlerweile lieb gewonnen.  Er schlug sich und uns auf die Schultern und freute sich dabei.  Wir auch.  Das Essen war wirklich hervorragend: das Wildschwein unglaublich zart und der Salat frisch (das ist er aber immer in Makedonien).  Der sp&auml;ter gereichte Rakija rundete den Abend ab und wir waren froh, dass unser Hotel nicht weit war.  Preislich liegt das Grne f&uuml;r mazedonische Verh&auml;ltnisse im oberen Bereich, wir verbrachten einen ganzen Abend, der Leib und Seele zufriedenstellte, in diesem Restaurant und gaben zu dritt nicht mehr als vierzig Euro aus.  Atmosph&auml;risch ist noch Raum nach oben im Grne.  Es ist zu hoffen, dass die Musiker bald aus ihrer Starre erwachen.]]></content:encoded></item><item><title>Leere Batterien und (fast) ein Vertragsabschluss</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-11T18:34:12+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/96399c99bee38ebddbf372d6cdab1b37-4.html#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/96399c99bee38ebddbf372d6cdab1b37-4.html#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[Eigentlich wollten wir heute nach Heraklea fahren, um uns dort die Ausgrabungsst&auml;tten anzusehen....  Jahrhundert vor Christus von Philipp II., dem Vater von Alexander von Makedonien, gegr&uuml;ndet.  Die an der r&ouml;mischen Handelsstra&szlig;e Via Egnetia gelegene Stadt entwickelte eine Hochkultur, die ihre Bl&uuml;te im 4....  Erik, Lisa und ich setzten uns also motiviert ins Auto, doch auch nach mehrmaligem Drehen des Z&uuml;ndschl&uuml;ssel passierte - nichts....  Also versuchten wir, den Wagen durch Schieben wieder zum Leben zu erwecken, was ein leider sinnloses Unterfangen war.  Ein freundlicher Kellner des Restaurants De Niro, den wir um Hilfe baten, rief einen seiner Kumpels an.  Der kam kurze Zeit sp&auml;ter mit seinem Lada um die Ecke gebogen und brachte &Uuml;berbr&uuml;ckungskabel mit.  Vielleicht ist es angebrachter, von &Uuml;berbr&uuml;ckungsf&auml;den zu sprechen - mit seinen Kabeln konnte man sicher perfekt eine Gl&uuml;hbirne mit Strom versorgen, aber eine Autobatterie?

Als der Kumpel des Kellners das Kabel aus dem Motorraum seines laut r&ouml;hrenden Ladas zog, sprangen die Funken nur so und die Blicke der Umstehenden - wir wurden langsam zur Hauptattraktion eines ansonsten ereignislosen Sonntags in Bitola - wurden immer skeptischer.  F&uuml;r unsere beiden freundlichen Helfer war klar, was das Problem war: das Auto - ein Opel.  Mit einem Toyota w&auml;re uns das nie passiert, versicherten sie.  Nach ausgedehnten Versuchen, die erfolglos bleiben mussten, lag auf der Hand, dass ein dickeres Kabel besorgt werden musste.  Der Vater des Kellners hatte auch eines, aber der hielt seinen verdienten Mittagsschlaf.  Also vereinbarten wir, dass wir uns in zwei Stunden wieder treffen und es mit dem Kabel des bis dahin hoffentlich erwachten Vaters noch einmal versuchen w&uuml;rden.

Kurz darauf trafen wir Philip, den Sohn von Wera, der Psychiaterin, deren Wohnung Lisa mieten will.  Gemeinsam gingen wir zu Wera, die von ihrem Trip ins Spielcasino nach Thessaloniki fr&uuml;her wiedergekommen war.  Es folgte wieder eine lange Verhandlung auf franz&ouml;sisch (mit Wera) und englisch (mit Philip).  Lisa hatte ein Vertragswerk in kyrillischer Schrift dabei, das lang und breit diskutiert wurde, obwohl Lisa und ich &uuml;berhaupt nicht wussten, was in dem Vertrag steht, den das ATA-B&uuml;ro in Skopje aufgesetzt hat. Es gab viel s&uuml;&szlig;en t&uuml;rkischen Kaffee und endlich eine Einigung.  Ich fragte Wera, weshalb sie so gut franz&ouml;sisch spricht.  Sie meinte, dass es in Bitola fr&uuml;her &uuml;blich gewesen sei, die Kinder franz&ouml;sisch lernen zu lassen....  Jahrhundert, damals wurde sie noch Manastir genannt, per Eisenbahn mit Belgrad verbunden wurde, erreichte sie ihre Bl&uuml;te und wurde nach Thessaloniki zur zweitwichtigsten Makedoniens.  Es gab - und gibt noch - viel Konsulate in Bitola und angeblich stand in jedem zweiten Haus ein Klavier.

Wera erz&auml;hlte dann noch, dass sie Medizin studiert hat, aber in Jura promoviert (Thema: Wiederholungstaten von Psychopathen).  Heute lehrt sie als Professorin Neuro-Psychiatrie an der Universit&auml;t von Bitola und ist &uuml;berzeugt, dass die meisten Psychopathen frei herumlaufen ("Ils sont entre nous, partout").  Sie war zweimal verheiratet, ist zweimal geschieden und als sie mir ihr Feuerzeug &uuml;berreichte (Aufschrift: Casino Bitola), fiel mir wieder ein, woran es wahrscheinlich liegt, dass sie drei Monatsmieten im Voraus haben m&ouml;chte.  Ihr Sohn Philip erz&auml;hlte dann noch, dass er Lisa und mich im Fernsehen gesehen h&auml;tte, als dort &uuml;ber die Er&ouml;ffnung des Multimedia-Zentrums im Romaviertel durch Professor Igor berichtet wurde....  Es ist jetzt schon so, dass Lisa st&auml;ndig von irgendwelchen wildfremden Menschen angerufen wird, die einen Job bei ATA haben m&ouml;chten....  Es ist eben eine kleine Stadt mit einer hohen Arbeitslosenquote.  Nachdem wir uns von Philip und Wera verabschiedet haben - nicht ohne zu vereinbaren, morgen endlich den Vertrag zu unterzeichnen - trafen wir Erik wieder.  Der Vater des Kellners war inzwischen aus seinem Erholungsschlaf erwacht, das &Uuml;berbr&uuml;ckungskabel da und der Opel, der kein Toyota war, nach kurzer Zeit wieder zum Leben erweckt.]]></content:encoded></item><item><title>Das Roma-Viertel ist connected</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-09T20:09:20+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/a68188fa07a76820d9db9e682d35312a-3.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/a68188fa07a76820d9db9e682d35312a-3.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[Um Punkt 10 Uhr holt Professor Igor Nedelkovski (&bdquo;You can call me Professor Igor&ldquo;) Lisa und mich aus dem ATA-B&uuml;ro, das in der Technischen Fakult&auml;t von Bitola liegt.  Professor Igor lehrt Multimedia und Webdesign und hat heute seinen gro&szlig;en Tag: Es ist ihm gelungen, mitten in dem am Rand von Bitola (man k&ouml;nnte fast fragen: wo sonst?)  gelegenen Roma-Viertel mit EU-Geldern ein Multimedia-Zentrum aufzubauen.  25 nagelneue Computer mit schnellem Internet-Anschluss, f&uuml;r alle frei zug&auml;nglich, alles von eigens geschulten Roma selbst verwaltet.  Knapp drei Prozent der Einwohner von Bitola sind Roma.  Rund drei&szlig;ig Prozent von ihnen sind, laut Professor Igor, nicht f&auml;hig zu lesen und zu schreiben.  Die Arbeitslosenraten liegt offiziell bei &uuml;ber achtzig Prozent, obwohl Igor meint, dass es ihnen so schlecht nicht ginge.  Er nennt es diplomatisch Graumarkt.  Jedenfalls haben sie jetzt modernere Computer, als er sie in seiner Fakult&auml;t jemals gehabt habt, wie er leicht neidvoll bemerkt.  Heute wird das Zentrum, das auf einem H&uuml;gel mit Bergblick inmitten des Roma-Viertels liegt, offiziell eingeweiht.  Bitolas B&uuml;rgermeister Vladimir Taleski kommt und auch seine Exzellenz, the Special Representative of the European Union to Macedonia, der Ire Erwan Fou&eacute;r&eacute;, gibt sich die Ehre.

Professor Igor ist zurecht stolz.  Obwohl er seine Rede auf makedonisch hielt, war herauszuh&ouml;ren, dass sich das Zentrum gr&ouml;&szlig;ter Beliebtheit erfreut und von der Bev&ouml;lkerung des Viertels gut angenommen wird.  Rechts oben: ein Comic, der f&uuml;r das Zentrum wirbt.

Vladimir Taleski, der B&uuml;rgermeister von Bitola, mit einem Mitarbeiter des Multimedia-Zentrums und Professor Igor.  Rechts oben: Erwan Fou&eacute;r&eacute;, EU-Botschafter, mit einem Mitarbeiter, der nicht wei&szlig;, wohin mit dem &uuml;berreichten Pr&auml;sent.

Besucher des Zentrums.  Wie Professor Igor ausf&uuml;hrte, ist es seit der Er&ouml;ffnung des Zentrums vor einem Jahr (heute war die offizielle Er&ouml;ffnung) gelungen, die Analphabetenrate im Viertel signifikant zu senken.

Am Ende der Veranstaltung gab es Salzstangen und alle waren guter Stimmung.  Es ist zu hoffen, dass die EU h&auml;ufiger Geld f&uuml;r solch sinnvolle Projekte ausgibt, als daf&uuml;r, auch noch die letzte Autobahn in Nordgriechenland zu einem dreispurigen Highway auszubauen.]]></content:encoded></item><item><title>Durch Makedonien nach Makedonien</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-09T20:09:19+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/d8856c4159844124dbc1a14918062dfa-2.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/d8856c4159844124dbc1a14918062dfa-2.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[Kristian und Slobodan hie&szlig;en meine Begleiter.  Mit den Br&uuml;dern fuhr ich vom Flughafen in Thessaloniki bis nach Bitola.  Sie verdingen sich beide als Hochzeitsfotografen und f&uuml;hren so eine alte Familientradition fort.  Die Reise ging an allerhand historischen St&auml;tten und etwa f&uuml;nfzehn Steinkohlekraftwerken durch den Nordteil Griechenlands, Stammlands Alexander des Gro&szlig;en, das auch Makedonien heisst, weshalb Makedonien nach einem kleinen - sicher nicht b&ouml;se gemeinten - , von 1993 bis 1995 dauernden griechischen Handelsembargo jetzt FYROM (= Former Yougoslav Republic of Macedonia) genannt wird, was die Makedonier verst&auml;ndlicherweise nicht erfreut.  Alles klar?  Immerhin haben die USA Makedonien (FYROM) als &bdquo;Republic of Macedonia&ldquo; anerkannt, was laut meinem Fahrer Kristian unter der Regentschaft von George W.  Bush geschah, um die in den USA lebenden Griechen zu &auml;rgern, da diese traditionell den Demokraten zugeneigt sind.  Nach gut zwei Stunden Fahrt habe ich seit langem mal wieder ein paar Z&ouml;llner gesehen, die es sich nicht nehmen liessen, alles eingehend zu kontrollieren, und gedacht, dass es gut ist, dass es das Schengener Abkommen gibt.  Von der Grenze sind es nur noch vierzehn Kilometer bis Bitola.  Im Hotel traf ich endlich Lisa.  Nach der Begr&uuml;&szlig;ung ging es zusammen mit Erik, ihrem Boss aus Amsterdam, gleich weiter zu Wera, die eine Wohnung vermietet, die Lisa gerne mieten will.  Wera ist Professorin f&uuml;r Psychiatrie, spricht ansehnlich franz&ouml;sisch und ist warnenden Stimmen zufolge - Bitola ist klein - spiels&uuml;chtig und verschuldet.  Vielleicht ist das der Grund, weshalb sie von Lisa vier Monatsmieten cash im Voraus haben will.  Es folgte eine einst&uuml;ndige Verhandlung und eine Runde Raki aus dem aufklappbaren, gut gef&uuml;llten Globus (ich bef&uuml;rchte, die Professorin hat auch noch andere S&uuml;chte) und die Einigung auf drei Monatsmieten.  Sollte Wera von ihrem Trip ins Casino nach Thessaloniki heil zur&uuml;ckkehren, k&ouml;nnen wir n&auml;chste Woche einziehen.  Abends wurde in Bitola Frauentag gefeiert, weshalb die meisten Restaurants voller Frauengruppen waren.  Wir fanden doch noch eines, das Platz f&uuml;r uns hatte: das Bodrum.  Der die zarten Cevapcici hervorragend begleitende makedonische Rotwein hie&szlig; T&acute;ga za jug, was &uuml;bersetzt &bdquo;Sehnsucht nach dem S&uuml;den&ldquo; heisst.  Ein ziemlich beeriger Tropfen, aber gut trinkbar.  Makedonien ist Deutschland &uuml;brigens einen gro&szlig;en Schritt voraus: in fast allen gastronomischen Einrichtungen gibt es einen Raucher- und einen Nichtraucherraum.  Das ist fortschrittlich.  Seltsam ist aber, dass eigentlich immer in beiden Teilen geraucht wird - vor, w&auml;hrend und nach dem Essen.  Vielleicht eine L&ouml;sung f&uuml;r Deutschland?]]></content:encoded></item><item><title>Sie ist weg</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-06T15:09:19+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/452cea9a1d4ce9c15c54375cd091c7ac-1.html#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/452cea9a1d4ce9c15c54375cd091c7ac-1.html#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[An vielen Strassenkreuzungen in Schwabing hing in den vergangenen Monaten eine Barbiepuppe mit eindeutigem Geschlechtsmerkmal - gestern wurde die letzte ihrer Art von der Stadtreinigung entfernt.  Es ist Zeit, zu gehen.  Die Vorfreude steigt: w&auml;rmer als in M&uuml;nchen ist es seit den iranischen Atomtests in Thessaloniki zwar auch nicht.  Aber in zwei Tagen geht es endlich los und ich freue mich sehr, auf den Spuren Kara Ben Nemsis durch das wilde Land der Skipetaren zu reisen.  Denn, wie schon Karl May wusste: &bdquo;Bei Omstrodscha beginnt das Gebiet dieser Skipetaren, die nur das eine Gesetz kennen, dass der Schw&auml;chere dem St&auml;rkeren zu weichen hat. Wollten wir nicht den K&uuml;rzeren ziehen, so mussten wir dieses Gesetz auch f&uuml;r uns in Anspruch nehmen.&ldquo; (Durch das Land der Skipetaren, Band 5).  Daran werde ich mich also halten - ob es gelingt, erfahren wir nach meiner Ankunft in Saloniki.]]></content:encoded></item><item><title>Mit Aegean an die Ag&#xe4;is und weiter</title><dc:creator>FN</dc:creator><category>Bitola</category><dc:date>2007-03-01T20:09:18+01:00</dc:date><link>http://www.bitolablog.de/files/b604c6faa09955645100ee6ced902ed0-0.html#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">http://www.bitolablog.de/files/b604c6faa09955645100ee6ced902ed0-0.html#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA[Nach l&auml;ngerer Suche habe ich einen Flug nach Thessaloniki in Griechenland gefunden - mit Aegean Air, einer Fluglinie, die mich vor allem reizte, da sie damit wirbt, dass dem Gast w&auml;hrend des Starts &bdquo;ein warmes Handtuch&ldquo; zur Verf&uuml;gung gestellt wird.  Nicht unerw&auml;hnt lassen m&ouml;chte ich auch, dass die Fluglinie von den Experten von aerosecure f&uuml;r ihre Sicherheit ger&uuml;hmt wird, was den von Flugangst heimgesuchten Passagier sehr beruhigt.  Immerhin schreibt sich Aegean Air auf die Fahne, ihre Piloten &bdquo;gem&auml;&szlig; ihres Charakters&ldquo; auszusuchen.  Eine andere Aufgabe wird mich erwarten, wenn ich in Thessaloniki angekommen bin.  Wie nach Bitola gelangen?  Griechenland und Makedonien sind sich spinnefeind, der gro&szlig;e Nachbar hat das kleine Land im Norden sogar gezwungen, seinen Namen zu &auml;ndern (in FYROM = Former Yougoslav Republic of Macedonia).  Letzte Woche habe ich mir den meines Wissens nach einzig verf&uuml;gbaren deutschsprachigen Reisef&uuml;hrer &uuml;ber Makedonien besorgt, der von Autorin Philine von Oppeln sehr am&uuml;sant geschrieben wurde.  Der habe ich eine E-Mail geschrieben, netterweise hat sie geantwortet - und siehe da: es f&uuml;hren viele Wege nach Bitola.  Und ob ich gut angekommen bin, das erfahren wir n&auml;chsten Donnerstag.]]></content:encoded></item></channel>
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